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:: lebensmut.de ::
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Elena
22.02.2005
15:59 Uhr
     
Lieber Martin! Dass der Mensch Instinkte hatte, war in seinen Anfangszeiten sicher gut, und gelegentlich auch heute. beispielsweise gibt es Menschen auf den Nikobaren oder Andamaren, die beobachtet haben, dass sich die Tiere vom Meer zurückzogen und das nachmachten und so dem Tsunami entkamen.

Solche Instinkte wurden und werden auch unter Indianern beobachtet. Hier handelt es sich um eine instinktmäßige Verbundenheit mit der umgebenden Natur, auch um Beobachtungsgabe. Zwischen diesen und dem "Instinkt", zu töten oder auch besinnungslos durch die Gegend zu v..... und z.B. dem AIDS-Virus zu helfen, sich hemmungslos zu vermehren, liegen Welten. Ich nenne letztere zwei daher auch lieber Impulse. Das AIDS -Virus könnte der Untergang der Menschheit sein, langfristig, sorry für dieses Drastikum. In NYC fanden sie kürzlich eine ganz wilde Variante.

Wieder einmal hat ein mit gleichem Vergehen belasteter Entlassener ein Kind missbraucht und getötet. Er zeigt überhaupt keine Reue.
Wenn ich mal leer sage, statt böse? Wenn ich sage, ein Säugling, so nett wie er ausschaut, kommt leer auf die Welt, und wenn er nicht eins bekommt, und das ist außer Nahrung vor allem elterliche Liebe, bleibt er leer? Und ist Nährboden für schlechte Taten, weil er selbst nichts Gutes bekommen hat? Das Gute fängt hier an, Mühe und Liebe der Mütter und Väter und Lehrer. Warum bekommen so wenige Kinder? Weil das Gute harte Arbeit ist und Verzicht auf Vieles, auf viele Aktivitäten, auf Geld und vor allem Bequemlichkeit.

Es gibt viele weitere Beispiele. Say Hi to the country, where I have always been treated well and take care. E.
 
Thomas Müller
21.02.2005
20:29 Uhr
E-Mail    
Hallo Martin Müller, Berner in Memphis

Chasch ja Rächt ha, wenn Du seisch "Chabis" .... Aber es git haut o nid nume Chabis und nid Chabis, gäu. Lueg das doch es Mau e so a.

Für hüt nume das. Ig muess ga lige. Morn muess ig am füfi uf u jitz isch es scho haubi zäni!

Guet Nacht u häb e gueti Zyt
thomas, e Bärner i Bärn ....
 
mm
21.02.2005
18:48 Uhr
     
"Das Gute ist harte Arbeit, das Böse ist ganz leicht". Das kann man so nicht stehen lasen. Auf Berndeutsch würde ich sagen: "Chabis!" Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es genau anders herum.

Gut und böse - eigentlich besser wäre hier richtig und falsch. Böse unterstellt eine "schlechte" Absicht, oft gar den Einfluss einer "bösen Kraft", wie z.B. des Satans. Warum denn so kompliziert?

Wir alle sind Menschen und geben allzeit unser bestes. Es gilt als wissenschaftlich anerkannt, dass wir all unsere Entscheidungen - und um die geht es hier - jederzeit nach unserem besten Vermögen treffen. Dass wir dann oft später erkennen, dass es eine bessere Lösung gegeben hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Es ist lediglich nicht ganz einfach, als fleischgewordenes Wesen (geschaffen nach Gottes Ebenbild und dem Gott seinen Atem eingehaucht hat) mit den Beschränkungen unseres "Fleisches" bzw. unseres Organismus, den Idealen des Geistes gerecht zu werden.

Wir haben alle einen Körper und ein Gehirn, d.h. sind zu gut 99% genau aus dem selben Material geschaffen, wie ein Pferd oder jedes andere Säugetier. Unser Denken, d.h. unser Verstand, kann in rein chemisch-elektrischen Vorgängen nachgewiesen werden. Da sind ungeheuer starke Instinkte vorhanden, die ursprünglich allesamt unserem Überleben gedient haben.

Hätten wir jene Instinkte nicht gehabt, hätten wir nicht überlebt, d.h. es wäre Gott misslungen den Menschen zu schaffen. Gott hat uns diese Instinkte mitgegeben, denn unser Organismus mit allem 'drum und 'dran ist auch Teil Seiner Schöpfung. Diese Instinkte sind also nicht "schlecht", bloß sind sie in unserer heutigen Welt und vor allem in der menschlichen Gemeinschaft oft nicht angebracht.

Gottes Atem, den er uns eingehaucht hat (die Seele) und die Erkenntnis, die er uns Menschen gegeben hat (der Geist) und welche wir sinnbildlich durch die Frucht vom Baum der Erkenntnis erlangt haben - das göttliche in uns also - muss mit diesen Beschränkungen unseres Organismus klarkommen.

Auch ein Michael Schumacher könnte mit einer Ente kein Formel 1 Rennen gewinnen. Er käme auch nie auf die Idee, dies zu versuchen. Doch kann er auch mit einer Ente unfallfrei die Strecke abfahren.

Wir alle wissen ganz genau, was richtig und was falsch ist. Jeder von uns steht jeden Tag vor Entscheidungen, wo es ein Richtig und Falsch gibt. Wenn wir lernen, mit unseren Gefühlen umzugehen, wenn wir erkennen wann mal wieder ein Instinkt die Kontrolle übernehmen will und uns nicht hinreißen lassen, dann können wir auch mehrheitlich richtig entscheiden. Und wenn wir mal falsch entscheiden, dann heißt dies nicht dass wir "böse" oder "schlecht" sind, sondern dass es hier noch was zu lernen gibt. Dass wir die Suppe dann trotzdem auslöffeln ist nicht bloß Ehrensache sondern ein Naturgesetz (Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden).

Machen wir uns also bloß nicht verrückt mit "böse" und "schlecht", denn kein Mensch IST wirklich böse oder schlecht, doch jene die sich so verhalten, müssen ganz klar die Konsequenzen tragen.

Vielleicht ist es gerade dies, was uns die Geschichte von Adam und Eva sagen will, nämlich dass wir's eigentlich wissen, denn wir haben ja vom Baum der Erkenntnis genascht, und dass wir (gerade deshalb) letztlich die Konsequenzen unseres Tuns tragen werden - es kommt keiner ungeschoren davon.

Wenn wir uns umsehen, dann ist es leicht zu erkennen, dass jene, die sich "richtig" verhalten, besser 'dran sind, als jene die sich "falsch" verhalten. Das Leben ist unendlich viel leichter, wenn man sich "richtig" verhält. Und das beste daran ist, dass jeder dieses "richtig" für sich selbst entscheiden darf, solange er sich in vernünftigem Rahmen an die Gesetze unserer Gesellschaft und der Natur (bzw. Gottes) hält.

Also, vielleicht kann mich jemand hier korrigieren, der wirklich ein "schlechter" Mensch ist und "böses" tut. Es wäre interessant von so einem Menschen direkt zu erfahren, von einem dem es schließlich gelungen ist schlecht und böse zu sein, der damit ein leichteres Leben hat, der obendrein noch glücklich ist und gut schläft.

Liebe Grüsse,
Martin Müller
ein Berner in Memphis
 
thomas
16.02.2005
19:04 Uhr
E-Mail    
> Das Gute ist harte Arbeit, das Böse ist ganz leicht.

Liebe Elena
Ja, da kann ich Dir nur beipflichten! Ich denke, es ist ganz einfach so, als einfache, wahre Kurzformel !!!
Mit emene Gruess us Bärn
thomas
 
Elena
16.02.2005
11:13 Uhr
     
"Es kann niemand das Böse erklären, herleiten oder abwenden", Botho Strauss. da protestiere ich mit dem Buch Genesis gemeinsam. Es steht doch da: es war zuerst in der Welt, oder? Diese Erkenntnis ist doch wichtig, denn wenn man die Welt historisch betrachtet, sieht man, dass die Welt immer besser geworden ist, oder? Oder wollen wir uns an korrupten Schiedsrichtern orientieren? Nein, die alten chinesischen Denker, Jesus Christus, die Vernunft der Griechen, die Renaissance, Buddha, alles hat die Welt ein wenig besser gemacht. Es gibt Menschen, die sich auflehnen gegen das Böse. Die Auflehnung gegen das primär vorhandene, primitive Böse macht die Welt besser, erhöht die Lebensbejahung insgesamt. Heute setzen wir uns sogar für das Tier ein, insgesamt also wird die Kreatur mehr geachtet. Also ist das Böse da und passiv und bequem, das Gute ist ständige Auflehnung gegen das Böse, unbequem und aktiv. Das Gute ist harte Arbeit, das Böse ist ganz leicht.  
Sophie
14.02.2005
09:15 Uhr
     
Ich habe die beiden letzten Predigten genossen. Wenn Jesus sagt "Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch", empfinde ich, dass er sich hier verschätzt, denn ich empfinde ihn als eine Person, die mir die Welt überhaupt erst gibt, eine Person, die auch mich aus jeder Höhle wieder herausholen kann. Es ist nicht unbedingt immer er selbst oder das Neue Testament, das hierzu in der Lage ist, sondern es läuft oft über Personen ab, die mit ihm in Zusammenhang stehen. Sie geben mir das Überirdische in der Welt, ohne das ich diese Welt als armselig und banal empfinden würde, vermitteln eine Bewußtseinserweiterung für das, was göttlich ist in der Welt, himmlisch schön. Ohne das wäre ich eine leere Hülse, fixiert auf einzelne Personen oder Ereignisse. Ein Mann könnte mich bewegen, falls er mich erotisch interessiert, aber könnte mich ein Fremder bewegen, der Not leidet? Also, der zweite Adam, ein Ausdruck des Paulus, der genau erkannt hat, wie sich das abspielt, also dass wir das Überirdische auch im Leben schon erahnen können und dann die Welt nicht nur aushalten, sondern auch genießen dürfen und hier und da etwas verbessern können. Als mein Mann kürzlich mal traurig war, las ich ihm eine Predigt von Albert Schweitzer vor. Sein Gesicht hellte sich förmlich auf, und dann fing er an zu reden. Das kann Jesus. Felsbrocken wegschieben, Menschen aufwecken wie den Lazarus.
Kleine Passage von A.S. zur zweiten Predigt:
"Bach ist Dichter und Maler in Musik. Alles, was in den Worten des Textes liegt, das Gefühlsmäßige wie das Bildliche, will er mit größtmöglicher Lebendigkeit und Deutlichkeit in dem Material der Töne wiedergeben. Redet der Text von Nebeln, die auf und nieder wogen, von Winden, die einherbrausen, von Flüssen, die dahinrauschen, von Wellen des Sees, die sich heben und senken, von Blättern, die vom Baume sinken, von Sterbeglocken, die läuten, von dem zuversichtlichen Glauben, der in festen Schritten einherschreitet und dem schwachen, der in unsicheren Schritten einherwankt, von Stolzen, die erniedrigt werden, vom Satan, der sich aufbäumt und von Engeln, die sich auf den Wolken des Himmels wiegen: so sieht und hört man dies alles in seiner Musik."

Und Charles Marie Widor, sein Pariser Lehrer, Organist an St.Sulpice:
"Orgelspielen bedeutet, einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen manifestieren."

Alles angelesen, wohl wahr. Abends, wenn Andere fernsehen.
 
S.D.
13.02.2005
20:46 Uhr
     
Zu Gerhard: Nicht Gesülze, sondern Pferdeäpfel, die Ihrem Eintrag fehlen, genauso wie Phantasie, Sorgen, Leid, Lust und außerdem IQ, Musikalität vermutlich auch. Ich schlage Ihnen ein Skirennen vor. Wer gewinnt, darf Pferdeäpfel legen.  
Dagmar Müller-Funk
10.02.2005
18:08 Uhr
E-Mail    
Die Predigt über das "hinterm-Pflug-gehen" hat wieder eine alte Erinnerung förmlich "ausgegraben":

Einst sagte ein Therapeut zu einer sehr unglücklichen, sehr lebensmüden jungen Frau, dass sie selbstverständlich für den Rest ihres Lebens den Rest der Welt für ihre unglückliche Kindheit verantwortlich machen könne - glücklich würde sie damit sicher nicht. Oder sie könne einen dicken Strich ziehen und das gestern gestern sein lassen, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und fortan ihre Entscheidungen selber treffen und das Unabwendbare eben hinter sich lassen.

Das ist 25 Jahre her. Ich habe die Zähne ganz schön zusammen gebissen, meine Pflug durch den harten, steinigen Acker gezogen und Jahr für Jahr mein Stück Land bestellt. Immer mit dem Blick nach vorne: fruchtbar ist mein Boden geworden (im wahrsten Sinne, ich habe drei Kinder), und reich, und die eine oder andere Missernte hat es doch gegeben, aber ich habe die Fülle - und die Kargheit - des Lebens lieben gelernt. Das Unabwendbare hinnehmen, das Beeinflussbare gestalten, vor allem aber, die Weisheit, das eine vom Anderen zu unterscheiden: das ist noch immer mein Großprojekt. Und immer weiter hinterm Pflug, manchmal wie Sisyphos, oft jedoch frohen Mutes. Etwas anpacken, nicht untätig sein, nicht sich gehen lassen und seine Wege GOTT befehlen: für mich ist ein gutes Leben daraus geworden.
 
B.Hohmann
09.02.2005
12:22 Uhr
     
Lieber Pfr. Giesen, Dank für die wunderbare Predigt vom 6.2.!
Das sind Worte auch für den Mut der ganz Kleinen- meine damit: Dorforganisten ohne Titel und Ehren.
Werde mir einige Sätze davon vor die Orgel hängen.
Denn: Das Wort, das einem hilft, kann man sich ja nicht selber sagen...oder?
Für manche Anregung Dank.
Und Dank für viel Musik in und aus St.Severin!
Dass es auch in Zukunft dort so herrlich klingen mag
wünscht Bärbel H.
 
webmaster
07.02.2005
15:16 Uhr
     
An alle, die mehr oder weniger ungeduldig auf die Predigt vom 30.1. warten: es dauert noch ein Weilchen, haben Sie ein wenig Geduld und Verständnis. Es gibt Phasen, wo besonders viel zu tun ist und da muss das eine oder andere eben zurückstehen. Aber sie wird kommen.  
Delf Schmidt
07.02.2005
13:02 Uhr
     
Die Predigt, gehalten aus Anlass der Einführung des neuen Kirchenmusikers A.Inanov - war ein wunderbares Stück, vielleicht Herzstück des Gottesdienstes - wie Worte gesungen. Denn wo Worte allein nicht ( mehr ) reichen, geht Musik weiter, das hat man miterleben dürfen, wenn man gestern live dabei war. Ich kenne kaum einen Ort, wo Wort sich so tief verbindet mit Musik zu vollkommender Verkündigung wie St.Severin, Dank und wegen TG einerseits, Eisi und jetzt Ivanov - und Chor - andererseit. Macht weiter und bleibt behütet! Euer DS aus Hamburg  
corinna
07.02.2005
12:32 Uhr
     
Lieber Pastor Giesen,
vielen Dank für die schöne Predigt von Sonntag über die Musik. Ich fand sie so gut, weil mir wieder deutlich wurde, welche Rolle Musik in unserem Leben spielt und wie wichtig sie ist. Sie haben so viele Eigenschaften der Musik entdeckt, toll. Ich finde sie besonders wertvoll als Tröster, wenn ich im dunklen Tal wandere und dann trotzdem ein Lied zu singen: Musik als Vertreiber der Angst. Danke für diese Anregung. Ihre Predigten sind einmalig MUT machend. Danke dafür!
 
Menke
07.02.2005
09:05 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn Du Deine Hände an den Pflug festhältst schaue nicht zurück, sonst bist Du nicht werd ein glücklich Mensch zu sein!

Der Boden der wieder neues Leben hervorbringen soll, den sollst Du erst mal wieder Umpflügen,weil der davor Dir Ertrag geliefert hat.

Fange möglichst dann zu pflügen an wenn die Sonne noch nicht so hoch steht, damit Du es leichter hast das Alte Verbrauchte von Dir zum nutzen umzupflügen.

Schaue nach vorn und auf Dein Zugpferd, denn ohne die Obacht kann alles unnötig schwer werden, schlimmsten Fall nicht gelingen!

Du kehrst immer wieder am Ende der Ackerfurche zurück in die nächste usw.

Schau aber möglichst nicht nach Links oder rechts,denn sonst könntest Du aus der Ackerfurche wieder hinnauskommen und Du müßtest immer wieder von neuem erneut Deine Pflugschar einsetzen und Deine Geduld würde immer wieder auf eine neue Probe gestellt.

Achte lieber auf das Aufschneiden des alten abgeerndenden und das dann nach unten geschmeidig fliesend verschwindet.

Wenn Deine Augen dann beim geschwächten Sonnenlicht des vergehenden tagesabbruchs auf Deine fertige Arbeit schaut, so freu Dich auf eine neuen Tag wo Du das Feld neu bestellen kannst und neues Leben in Dir erweckt hast.
 
gerhard
07.02.2005
00:59 Uhr
     
was für eine zitatenüberfülle..! was für ein gesülze..! fleißarbeit, mehr nicht. ehrlich, tg!  
Traugott Giesen
06.02.2005
14:00 Uhr
     
Viele Gedanken zur Musik, heute in der Predigt zur Einführung des neuen Organisten In Keitum Grüße TG  
Sophie
02.02.2005
08:45 Uhr
     
Da hat er sich doch gut erkannt, Macchiavelli, oder? Ein Politiker, ein Taktiker, ein Schauspieler. Aber wer in Florenz weilt, kann sehen, wie Cosimo il Vecchio und Lorenzo il Magnifico waren, an jeder Ecke. Die Medici, Väter von Päpsten und Königinnen. Ein bleibender Satz von Lorenzos Zögling, dem jungen Michelangelo:
"Degna di ornare la porta del paradiso". Über die Osttür des Baptisteriums von Lorenzo Ghiberti. Seither die Paradiestür genannt.
Mehr meine Welt, die Medici und ihre Zöglinge. Meine Welt, was glücklich macht.
"Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist" (Goethe)

3. Tag nach Sonntag. Ich glaube, er kam am dritten Tag aus der Höhle. Ich meine Lazarus. Ich schaue später noch mal rein.
 
Traugott Giesen
30.01.2005
19:44 Uhr
     
Heute. heute. Ende Mai bin ich alt genug für den Abschied von St-Severins Kanzel. Mal sehem, was dann. Erst mal heute. Ja, und schaut nach Lazarus. ist ein starkes Stück.  
Thomas Müller
30.01.2005
14:14 Uhr
E-Mail    
Liebe Ihr alle Lebensmutigen

Beide Gedanken sind es Wert, glaube ich, dass wir uns/ich mich damit auseinander setze/n!

Mit emene härzliche Gruess us Bärn
thomas

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Der erste Gedanke:

Der Narr hält sich für weise -
Aber der Weise weiss, dass er ein Narr ist.

Shakespeare,
Aus: Wie es euch gefällt
************************************************
Der zweite:

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.

Niccolo Machiavelli,
ital. Politiker u. Schriftst., 1469-1527
************************************************
 
Elena
30.01.2005
13:39 Uhr
     
Der Eintrag von ds ermutigt mich, noch etwas dazu zu schreiben: Falls Sie aufhören wollen, ist das für mich in Ordnung.
Falls aber die Kirche einen Pastor, der beliebt ist und erfolgreich und die Menschen sogar zum Christentum hinwenden kann, eine Rarität in der heutigen Zeit, zum Aufhören zwingt, nur, weil es an der Zeit ist oder um den Platz für einen aus der Theologenschwemme zu räumen, unfähig, einen Numerus Clausus für das Theologiestudium zu bringen, ist das für mich nicht in Ordnung.
Ich wünschte, Sie würden ein paar Jahre länger machen.
 
Sophie
30.01.2005
08:40 Uhr
     
Was sagt mir Lazarus? Nur kurz, noch nicht länger drüber gedacht: daß es immer weiter geht. "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal". Daß immer Zukunft ist, immer Zuversicht sein kann, daß man nie ohne Hoffnung sein soll, daß im Leben immer auch Auferstehung ist, daß zu Tälern Höhen gehören, daß die Höhen wichtiger sind als die Täler.
Unsere Zeit macht Business mit dem Leid. Z.B. wird mehr über den Untergang der Steuben und der Wilhelm Gustloff vor 60 Jahren geschrieben, als über die über 1 Million Geretteten, die auf dem Seewg aus Ostpreußen entkamen. Wir müssen uns mehr an Lichtblicken festhalten als am Dunklen.
 
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