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:: lebensmut.de ::
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DS
17.02.2010
13:20 Uhr
     
Heute Aschermittwoch!
„Wer fastet, steigt seinem gewohnten Alltag aufs Dach, betrachtet ihn aus einer neuen Perspektive“, sagt Pastor Henning Kiene, Chefredakteur des christlichen Verlags Andere Zeiten.
Ja, Einstieg zur Fastenzeit nicht, um sauertöpfisch sich selbst zu kasteien, sondern........ ja, schreibt hier mal mit, was denn zum Beispiel.......... So entsteht hier ein kleines Forum Fasten mit Beiträgen von Sylt bis zum Morgenland - welch Radius unser Leben doch hat - oder ................Füsse auf weitem Raum..........
Herzlich Euer Delf
 
Marianne
17.02.2010
11:25 Uhr
E-Mail    
@Grosstadtmensch u.@Delf, wohne auch (z.Z.) "weit" entfernt (Cairo), gucke aber oftmals auf diese Seite, habe mich bislang nur nicht getraut, auch mal was zu schreiben. Habe hier schon viel Schoenes und Aufbauendes gefunden. Muss aber Dir, "Grosstadtmensch" beipflichten, dass die Seite schon manchmal etwas qliquenhaft anmutet. Vielleicht ja aber auch nur solange, wie man selber nicht mitmischt. Es gibt ja auch keine festen Regeln dafuer was hierhergehoert und was nicht - eine fuer alle offene Gedankentauschspielwiese mit viel Ernst und Wachstum darin.
Vielen Dank also an dieser Stelle fuer den Loewenanteil des hier bisher veroeffentlichten, an dem ich in den letzten zwei Jahren partizipieren durfte.
Sonnige Gruesse aus'm Morgenland von Marianne
 
DS
15.02.2010
09:53 Uhr
     
@ Grossstadtmensch - das sieht wohl nur so aus - hier tauscht sich keine Ortsgemeinde aus, sondern eine im Geist - meine Stimme zB kommt aus der Grossstadt HH. Also: bleib bitte dran! Herzlich Delf  
großstadtmensch
14.02.2010
16:50 Uhr
     
Bei vielen Beiträgen -oder fast allen- habe ich den Eindruck, daß sie einer "Großfamilie" von Sylt entspringen. Wäre ja auch kein Wunder, wenn man weiß, wer der Initiator der Seite ist. Man kommt sich nur manchmal oder sogar fast immer als Außenseiter vor, wenn man die Beiträge liest,da es immer um Sylt oder die Nordsee geht oder sich alle kennen. Schade, es wäre schöner, wenn die Zuschriften aus ganz Deutschland kämen, und dadurch viele "Fremde" miteinander sich austauschen könnten. Aber das ist wohl ein Wunschgedanke... Die Beiträge sind trotzdem für weit entfernt Wohnende oft interessant und wohltuend!  
wellenklang
14.02.2010
13:33 Uhr
     
Immernoch *Schneeschneeschnee* , die Inselpolizei appellierte gestern auf der Titelseite der Tageszeitung: Autos bitte stehen lassen !
Durch SEINEN Wind sind oben am Weg zum Wald märchenhafte Verwehungskunstwerke entstanden. Beim Blick darüberhinaus aufs weite Meer, verspürte ich die Lust, endlich mal wieder einen Marmorkuchen zu backen. Am Abend wurde es Wirklichkeit. Ganznah über dem Mixerplatz hängt ein Glöcklein aus Ton, und so hat der Bäcker die Möglichkeit, zur Liebe dazu, auchnoch Glockenklänge miteinzurühren... und gern mischte ich dann nochmeer als 1/3 Teig zum Kakao. Dann freute ich mich schon auf heut'morgen, auf die Überraschung durch den Kuchenanschnitt : Es war so : Ein Segelboot auf einer Kakaowelle * Gerne mag ich Dir, der Du das jetzt liest, ein Stück davon reichen. Alles Liebe, Ingrid.
 
ds
13.02.2010
10:17 Uhr
     
haben gestern im Hauskreis 1. Kor. 13,1-13 vorbereitet, Hilfe dabei zwei große Predigten von TG zum Thema LIEBE. "... die Liebe bleibt, weil Gott bleibt... " war so ein Kern- und Treibsatz daraus. Danke für dieses unendliche Reservoir an Lebensmut-Grundlagen. Herzlich euch ein LIEBE-volles Wochenende ! Euer Delf  
SB
12.02.2010
17:22 Uhr
     
Ja, uns stellt sich immer wieder die Frage, warum die guten Menschen wie Chrisitan Duwe so früh aus diesen Leben gehen müssen. Aber ich glaube, es ist nicht die Anzahl der Jahre die einen Menschen ausmachen, sondern die Intensität mit der er gelebt hat und Gutes an Menschen weitergegeben hat.
Übrigens TG, habe in den letzten Tagen oft in den alten Kolumnen nachgelesen und von dort viel "Lebensmut" für mich mitnehmen können. DANKE
Allen ein gutes Winterwochenende.
 
DS
11.02.2010
12:06 Uhr
     
i c h konnte ihn nicht kennenlernen, höre aber heraus, was ich damit versäumt habe. So aber lebt er in denen, die ihn kannten - und mir entfernt - weiter - schön zu wissen, Dank IHM. Euer Delf  
ds
10.02.2010
21:48 Uhr
     
Ja,lieber TG,auch ich hatte das Glück,Christian kennenlernen zu dürfen.nicht so intensiv und lange wie Du,aber doch so wunderbar lebensbegeisternd,mitreissend.Ich bin dankbar,dass ich gerade in den letzten Wochen so intensive Begegnungen mit ihm hatte;er wird in meinem Herzen weiterleben und ich werde versuchen -von ihm angefeuert-ein klein wenig von dem ,was ihm wichtig war,mit meinen Kräften weiterleben zu lassen-und höre dabei sein Singen,sein Lachen.  
Tom
10.02.2010
16:44 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

ich möchte anregen, einmal über Allerlösung in Christus nachzudenken.
http://www.christliche-allversoehnung.de.vu

Liebe Grüße
Tom
 
Luise
09.02.2010
19:27 Uhr
     
TG ,wer diesen Nachruf liest, wünscht sich, er hätte diesen Menschen gekannt und noch besser : zum Freund gehabt. Er muß so sehr den Menschen, dem Leben zugewandt gewesen sein, dass sein Wirken und sein Wesen noch lange nachklingen werden. Er hat wunderbare Spuren hinterlassen, die auch der Tod nicht auswischt.Als" vertrauensbildende Maßnahme des lieben Gottes "hat er andere inspiriert und motiviert.
Ich wünschte, meine Kinder hätten bei ihm Pfadfinder sein dürfen. Sie hätten einen Schatz mit ins Leben genommen. Ich fühle mit allen, die um ihn trauern.
 
Menke
08.02.2010
22:56 Uhr
E-Mail    
Zeiten des abschieds!


Ich möchte die Atmenlose Stille in der jeweiligen Betroffenheit mächtig aber wahr,mich nicht entfernen in euren Gedanken.
Wo lässt sich beim Aufzählen aller Guten Werke innehalten,kaum noch übertroffen in Kraft und Ausdauer.
Glaubt an die große Liebe und wir sind als betroffene dabei,im ruhen der Gesetzten körperlicher Grenzen.

Schau durch Dein Fenster,sieh die Eisblumen Dich Fragen,wenn der Schnee leise rieselt und Du verblüfft nach draussen schauest,in den Träumen von damals als Herdfeuer und Tiere versorgt Dir Ruhe und Gelassenheit überkam.
Geschichten vom Leben,im Alltag das Jahr sich dem Ende neiget,so wurde es Zeit in diesem Moment Rückschau zu halten.
 
tg
07.02.2010
16:44 Uhr
     
Ein letzter Nachruf Ihm zu Ehren

Christian Duwe war Vielen ein Freund
( 25.Juli 1948- 1. Februar 2010)
Auf einmal ist er uns verloren. Aus einem dichten Beziehungsnetz ist dieser Mensch gerissen. Eben noch war er so intensiv hier- dieser zumeist strahlende, gut aufgelegte Leuchtfeuermensch. Und jetzt, nach schwerem Schlaganfall, hat es ihn von uns weggenommen.
Begeistert gern hat er gelebt, manchmal rauschhaft agil, manchmal herrlich träge- was konnte er die Sonne genießen. Er liebte es, Anstifter zu sein, Macher, Antreiber sozialer Projekte. Er war ein ins Siegen verliebter Spieler- Volleyball, Tischtennis, Doppelkopf, Skat, Billard, Boule- Männerfreund, Frauenfreund, Kumpel der Jungen, ein Segen Vieler in Not. Anka war er zugehörig bald 27 Jahre, sie zähmte ihn halbwegs. Bis zuletzt übten sie die Balance von Nähe und Distanz.
Er hatte vier Geschwister, stammte aus Melle in Westfalen, aus frommem Elternhaus. Ihn zog es in die Weite. Der gelernte Fernmeldemechaniker wurde Diakon, bzw. Sozialarbeiter- eben wollte er noch zum Vierzigjährigen in sein Stephanstift/Hannover zum Feiern. Er wurde Jugenddiakon in Westberlin, folgte später den Giesens nach Keitum auf eine Jugendleiterstelle. Er machte das Pastorat zu einer Zuflucht für die Heranwachsenden. Die Feten waren legendär. Zehn Jahre später wurde ihm die Kirchengemeinde zu klein und er wurde Inseljugendwart. Er überzog die Insel mit Pfadfinderstützpunkten in den Gemeinden, ging auf große Fahrt, am liebsten auf seine Hütte im Ötztal, er besorgte einen Zeltplatz in Morsum , stärkte viele Kirchentage durch trainierte Helfergruppen.
Weitere zehn Jahre später, als für lange Fahrradtouren und Zeltnächte das Kreuz lahmte, richtete er sich langsam aufs Älterwerden ein, studierte Geronto-Soziologie und arbeitete im Diakonischen Werk Lübeck in leitender Stellung. Aber es zog ihn wieder nach Sylt, er wurde staatlicher Berufs-Betreuer, war auch Schiedsmann und regelte für viele vom Leben Überforderte deren Angelegenheiten. Für sie hatte er immer Zeit und hat auch manchen Schein verschenkt.
Kirche galt ihm als seine Heimat, viele Jahre war er im Kirchenvorstand Keitum. Den Pastoren, die am liebsten alles selbst entscheiden wollten, fuhr er gern in die Parade. Das machte die Sitzungen nicht unbedingt gemütlicher aber immer spannend. Das Abendgebet mit Liedern von Taizé war im lieb geworden- da wird man getragen, sagte er manches Mal.
Sein Werk waren die sechs Keitumer Skulpturtage, er besorgte alles, holte die Stämme ran, richtete die Stände ein, stellte Zelte auf, kein Sturm war zu groß, als daß Christian nicht Rettung wusste. Verblüffend gelungen war ihm die Skulptur „Noah“, die er aus dem mächtigen Ulmenstamm vom Pastorat herausschlug. Ein großer Wurf ist auch sein Schwarzer Engel vor dem Dänischen Kirchsaal.
Und wie er zupacken konnte- ein Berserker, wenn es ans Aufbauen für die Sommerfeste ging, das Biikesammeln organisierte und Birkengrün beschaffte für so manchen Tanz. Wieviel vermüllte Wohnungen hat er saniert, so manchem Hygieneentwöhnten die Fußnägel geschnitten. Seine Werkstatt im Pröstteft war gut bestückt und stand einladend offen.
Ja, vielen war Christian ein Freund und ein Helfer. Er war eine vertrauensbildende Maßnahme des Herrn- was konnte er lachen und mitreißen. Auch in der Kommunalgemeinde hat er gedient, eine lange Periode auch als Ortsbeiratsvorsitzender. Eben war er in den Ruhestand getreten, aber nur um mit den Männerfreunden auf Kajaktour in Kanada zu gehen oder mit Anka auf Fernreisen.
Jetzt ist er aufgebrochen von hier zum letzten großen Abenteuer, ohne Vorwarnung und langsam zunehmende Altersgebrechen. Er ist im Frieden. Aber wir, die ihn kannten, sind ein Stück ärmer geworden, ohne ihn wird’s schwerer. Doch wir müssen und können und wollen noch leben- dazu stifte uns Christian weiterhin an.
Traugott Giesen
 
ohli
01.02.2010
08:59 Uhr
E-Mail    
Welch ein schönes Stimmungsbild!
Gut, wenn man nicht nur die Schattenseiten des Schnees sehen muss, weil notwendige Fahrten beschwerlich werden.
 
schneeland
31.01.2010
16:33 Uhr
     
Jasmund. Wir sind wundersamt eingeschneit. Geräumte Straßen sind jetzt Flaniermeilen, und auch weiße Bahnen für Väter, die vor Schlitten und LuftmatratzenBoote gespannt sind. Mütter und Kinder geben das Kommando.
Autos ruhen still in weißen Mänteln. Da können die bunten Zäune voll zur Geltung kommen.
Ein glücklicher Langläufer hat eine Loipe durch den Nationalpark gezogen, der zum Pfad für Schneewanderer geworden ist. Jetzt ist jede eigene Besonderheit der Baumwunder ganz deutlich zu erkennen. Herrlich.
Drinnen ist's wohlfühlwarm; gleich gibt es Feldsalat, und Pasta mit Spinat.
Draußen schneit's immermal zart.
Ingrid
 
DS
29.01.2010
14:03 Uhr
     
... die evangelische Zeitung - ex Nordelbische - bleibt letztlich die alte, Inhalte machen´s und da fehlen mir Auslegungen zum Wochenspruch oder Stoff aus Bibelenergie, beides aus der Feder des Betreibers dieser Seite.TG, ist so! Winterlich warme Grüsse Euch allen, Delf  
jakobus
29.01.2010
13:37 Uhr
     
Bin gespannt auf die neue "Evangelische Zeitung" - hervorgegangen aus der "Nordelbischen" und der
"EZ" aus Hannover.
Ein gesegnetes Wochenende
jakobus
 
tg
25.01.2010
11:59 Uhr
     
Toleranz kommt davon, daß ich verstehe: Ein Mensch, der unter Umständen gelebt hat, die den meinen entgegengesetzt sind, hat auch gegensätzliche Auffassungen. (Nach Stendhal)
Mit der Brille dieser Anschauung mal meine negativ belegten Menschen durchmustern.
 
Indrasun
24.01.2010
09:21 Uhr
     
Lieber Menke,

geht es darum, dass Weihnachten viel zu schnell geht ? Dass Du Dich nicht einlassen kannst ? Ich kann Dich so gut verstehen und auch die Frage, wo Dein Glaube denn herkommen soll ? Ich selbst habe meine ersten 30 Jahre ohne Vertrauen leben müssen. Dann ein Schicksalsschlag und dann hatte ich nur die Wahl. Entweder ich gebe jetzt Vorschuss an Vertrauen oder ich gehe nach Hause. Seitdem bekomme ich überall Hinweise und Unterstützung. Angefangen bei den Grundbedürfnissen von Nahrung, Wärme, Ruhe und Sauberkeit, welche ich immer erstmal befriedige, wenn ich unruhig und desorientiert bin. Danach findet sich der Weg. Schade, dass auch ich das Gefühl habe, dass viele Pastoren selbst nicht wirklich glauben. Denn sonst könnten sie viele ihrer Äußerungen nicht tun. Aber ein paar gibt es. Und es gibt helle Menschen unterwegs, denen man etwas abgucken kann.
Ach übrigens. Der Tannenbaum von mir und meinem Sohn steht noch in unserem Wohnzimmer. Auch für uns richtet sich Weihnachten nicht nach dem Abfuhrtermin für Tannenbäume. Auch nicht nach der kleinen süßen Spinne, die es sinnvoll findet, ein kleines Netz über einige Zweige zu weben...Wir haben einen wunderbaren, geduldigen Baum und wir hatten bisher nicht das Gefühl, ihn hinausbringen zu wollen. Er ist doch gerade erst angekommen. ( : Es gibt einige Menschen um uns herum, die uns sagen: Los, raus mit dem Baum, rein mit den Blumen. Nur sehen wir, dass die Tulpen, die Du diesmal schon im Dezember !! kaufen konntest , gar nicht aufgehen. Dann lieber unser Baum. Hey , vielleicht feiern wir diesmal das ganze Jahr weiße Weihnachten, vielleicht bringen wir ihn eigenhändig zum Biikeplatz, wennes so weit ist. Wie wunderbar !! Und dann haben wir alle Zeit der Welt, die Botschaft in unserem Herzen ankommen zu lassen. Sollen sie doch alle toben und zanken und gieren oder Karneval feiern. Bei uns ist 2010 Weihnachten !!! Alles Liebe Indrasun
 
Menke
22.01.2010
22:33 Uhr
E-Mail    
Besinnliche Zeit!


Ich hätt noch so gern mich erinnert und gefreut,wenn nicht alles schon wieder vergessen werden sollte von diesem jesuskinde.

In die Krippe gelegt,wer ausser die sich dazu Berufenenen konnten es gläubig nachvollziehen und wollten das alles in uns reingetrichtert wurde.
Wo sollte ich Verstehen und Innere Einstellung denn noch jetzt herkommen,wenn keine Zeit zum Einlassen meiner Gefühle bleibt.
Karnevall steht vor der Türe und klopft begierig an,ich möchte aber auch jetzt auf die Schnelle mal eben,niemand in mich reinlassen .
Da stehe ich noch lieber selbständig denkend im Leben,weil Verlass auf was eingeredenes mir nicht über meine Lippen kommt.
 
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