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Autor Nachricht
Traugott Giesen
05.10.2006
21:40 Uhr
     
wieder bibelenergie
Bruder Kain

Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Danach gebar sie Abel. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
1.Mose 4, 1-2

Die deutsche Sprache hat für die Liebesumarmung eigentlich nur das behutsame “Miteinander- Schlafen.“ Das hebräische „Erkennen“ dagegen feiert das geistige Ereignis, das mit dem Lieben einhergeht: ausgeliefert aneinander nehmen wir uns echt wahr.
Der Mensch ist geliebter Sünder- dafür steht das erste Menschenpaar, das erste Brüderpaar ist einander feind- auch das kennzeichnet die von Anfang an bedrohte Schöpfung- sie muß erst noch heil werden. Schäfer und Bauer sind ehemals Konkurrenten- sie stehen für Rivalität aller Art. Der wirtschaftliche Kampf ums Überleben macht auch vor Geschwistern nicht Halt.



Zum Erntedank brachte Kain
dem Herrgott Opfer von den Früchten des Feldes, Abel brachte Junge von seiner Herde. Und der Herrgott sah Abel und sein Opfer gnädig an, aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
1. Mose 4, 3-5

Beide Brüder wissen, daß sie ihre guten Ernten Gott verdanken. Auch ihre Gesundheit, ihre Familien, die Zeit, die Freude verdanken sie Gott; ja, sich selbst. Aber wie ein Blitz aus eben noch heiterem Himmel fährt ein Hass in die Welt. Kain meint, er habe seine Sympathie bei Gott und dem Schicksal verloren. Vielleicht qualmte sein Opferfeuer nur, während Abels Feuer herrlich prasselte. Er sieht sich vernachlässigt, sieht Abel bevorzugt. Und schon lodert Argwohn in Kain auf, Grimm überzieht seine Seele.
Die Geschichte lässt Gott den Urheber des Grimms sein, er verteilt seine Gunst ungerecht. Wir getrauen uns diese Schuldzuweisung nicht mehr. Nach Jesu Kommen sehen wir Gott nicht als Autor von Bösem sondern als Erleider und Erlöser.
 
molitor
04.10.2006
20:23 Uhr
     
Nachtrag zur Rede von Benedikt XVI

Je länger je mehr wird mir deutlich, dass die Vorlesung Benedikts nach einer weiteren Antwort verlangt, nämlich nach einer evangelischen Antwort. Sind doch die "Freunde aus den unterschiedlichen Traditionen der Reformation" auch Adressat dieses theologischen Wurfes: Immerhin sind Reformation und die evangelische Theologie des 19. Jahrhunderts laut Benedikt verantwortlich für zwei Wellen der "Enthellenisierung des urspünglichen kirchlichen (römischen) Glaubens", also verantwortlich für einen Teilbereich der heutigen geistigen Misere in der westlichen Welt. Laut Benedikt sind die Protestanten mit dafür verantwortlich, dass die Vernunft aus der Theologie ausgewandert ist und Vernunft und Glaube nun völlig selbständig voneinander ihr (Un)wesen treiben. Während laut Benedikt das muslimische Gottesbild überhaupt nicht mit der Vernuft vom Ursprung her korrespondiert, hat das Christentum in seiner ursprünglichen Form das sehr wohl getan und würde es heute noch tun, hätten nicht die Reformatoren mit ihrer Skepsis die Vernunft vom Glauben getrennt. Die Lösung sieht Benedikt deshalb in der Zurückführung von Glaube und Vernunft in der westlichen Welt und sieht dies auch als Basis für den Kontakt mit dem Islam. - Ich denke, man merkt, dass hier eine gute evangelische Antwort gegeben werden muß und kann. So hellenistisch, so griechisch-philosophisch war der altkirchliche Glaube nicht, wie Benedikt es beschreibt. Vielmehr war auch und zu allererst jüdisch, das Entscheidende vergaß der Bischof aus Rom. Die Reformatoren blieben einfach nur der Bibel auf der Spur, sie wurden durch sie skeptisch, was die Vernunft angeht. Benedikt konstruiert hier etwas, und er konstruiert folgerichtig auch die falschen Unterschiede zwischen Christentum und Islam. - Gut wäre, wenn es nach Legung der ganzen Aufregung zur richtigen Auseinandersetzung mit diesem doch sehr römischen theologischen Wurf käme.

Herzliche Grüße ins Forum
H.-U. Müller
 
molitor
04.10.2006
19:44 Uhr
     
An Erntedank wurden in unserer Kirche zwei Kinder getauft - mit allem Dank der Eltern für die Geburt und das gute bisherige Aufwachsen, mit allem Dank der Gemeinde für diese beiden kleinen Menschen und ihre Eltern und Paten, und mit dem Dank, dass wir mit Brot und Trauben versorgt werden: "es geht durch unsere Hände, kommt aber her von Gott" (M. Claudius). Eine gute Stunde für die Menschen unserer Stadt!  
ernte
04.10.2006
15:59 Uhr
     
Ich hab' Kastanien in ihrem schönsten Glanz hingeschmückt. Sie erzählen von kostbaren Zeiten. Sind Zeugen meiner frohen Kindertage. Und ich bin sehr dankbar dafür.
Jedes Jahr verschönern sie die Erde erneut. Es ist GlücksZeit.
Herzliche Grüße, Ingrid.
 
Traugott Giesen
02.10.2006
21:47 Uhr
     
was habt Ihr auf den Erntedankaltar gelegt, oder nah herangerückt? Ich Eisberge vor Grönland, in überschwänglichem Licht. z. B.  
Traugott Giesen
01.10.2006
17:33 Uhr
     
Bibelenergie zu Erntedank

Reich beschenkt
Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang- ein fröhlicher Geber kommt Gott am nächsten.
Wißt: Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu vielen guten Taten.
2. Korinther 9,6-8

Mit nichts kamen wir zur Welt, nichts werden wir mitnehmen können. Dazwischen ist uns eine Spanne Zeit eingeräumt zum Annehmen und Abgeben, zum Festhalten und Loslassen, zum Verwandeln und Verbrauchen, Essen und Nähren, zu Hingabe und Genießen, Bebauen und Ernten, Bitten und Danken.
Das Leben ist ein Kunstwerk aus Einatmen und Ausatmen, Lernen und Lehren, Gutes tun und Versäumen. Enorm ist der Umsatz an Energie, Geschick, Liebe, Mühe, Ruhen, Handeln. Wir sind Investitionen Gottes; in uns Geschöpfe, verkörpert der Schöpfer seine Kräfte. Mich selbst zu erhalten, ist mir mitgegeben als Motor. Aber ich bin nicht der Sinn. In mir, in dir betreibt das Leben eine Filiale zum gemeinsamen Nutzen. Andere müssen was davon haben, daß wir sind. Geizt du mit dir, lässt du es nicht strömen sondern hältst bei dir? Warum das? Aus Angst, daß nichts nachkommt? Reichlich soll auch bei dir die Gnade wirken. Übergenug sollst du haben für dich und noch für andere. Setzen wir uns den Begnadungen und den Zumutungen des Lebens aus. Und helfen den Überforderten.
 
jakobus
01.10.2006
15:29 Uhr
     
Noch eine Ergänzung zu gestern: "Und führe uns in den Versuchungen!" - ein genialer Satz!  
jakobus
30.09.2006
19:24 Uhr
     
Nochmal zurück zum Vaterunser: Viele Interpretationen sind bekannt, angefangen beim Kleinen Katechismus. Am wenigsten komme ich jedoch zurecht mit "und führe uns nicht in Versuchung!". Warum sollte GOTT uns in Versuchung führen?- die berühmte Frage. Ich bin beim Überlegen und Surfen auf ein interessantes Gebet von Helge Adolphsen (ehemals Hauptpastor in Hamburg) gestossen, in welchem er interpretierend auf die einzelnen Bitten des Vaterunsers eingeht. Nachlesen (und Nachbeten)
lohnt sich! Zu finden unter http://www.amen-online.de. Viele Hinweise/Links auch bei http://www.wikipedia.de.
Morgen ist Erntedankfest!
Dank von hier aus auch an Paul Dalby und sein Fundraising-Team von der Ev.Landeskirche Hannover für die Initiierung der "Kollekta" - tolle Vorträge, viele ermutigende Anregungen!
Allen einen gesegneten Sonntag, jakobus
 
Steffi
28.09.2006
08:36 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo Zusammen!

Finde eure Homepage echt super, nettes Design und informativ!

Liebe Grüße

Steffi
 
F.-O
26.09.2006
20:45 Uhr
  Homepage  
Hallo,

eine schöne Seite hast du da. Das ist ja unglaublich, was für tiefgreifende Einträge hier sonst so sind, eigentlich kenn ich das von Gästebüchern immer so, dass man da einfach eine Meinung für eine Seite reinschreibt.
Gruß,
Finn-Ole
 
erde
25.09.2006
18:20 Uhr
     
Heute hatte ich eine ganzGeniale Begegnung: bei einer Bank - an so einem Ruheplatz mit Blick auf's Heilige Watt.
Das einzig Blöde dort, sind die Unmengen von Zigarettenkippen, die diese Orte umranden. Manchmal sammel' ich auf, es sind immer über 100e. Krass.
Der Wanderer rauchte genüßlich - und hatte zum Tabak und Feuerzeug - Auch Wasserzeug dabei ... so ein Fingerhütchen voll ... Das Ist Es. Dann ist es leicht, die geliebte Zigarette zu löschen und in den Mülleimer zu werfen.
Und MutterErde Ist beschützt.
Wenn ich mir vorstelle, daß überall auf der Welt - an Ruheplätzen für uns Gäste auf Erden - die Schadstoffe ins Erdengewebe sickern. Oberkrass. Arme Erde.
Dieser Feine Mensch hatte sein Wasserzeug dabei! Das hat mich begeistert. Er hat Sie beschützt.

Unsere Mitgeschöpfe Die Tiere ehren Die Erde: Sie zupfen dankbar das Gras, wälzen sich voller Genuß, und düngen sie.

Wir Menschen vergessen manchmal Ihre Heiligkeit. DANKE - Du lieber Wanderer!
Ich denke, Mutter Erde - DieGanzeSchöpfung - braucht noch viel mehr Unser AchtsamSein.
Die Bäume wollen umarmt sein, wollen klug gepflanzt sein, sodaß sie nicht beschnitten werden müssen...
Die Blumen und Alles, sind so glücklich über Gute Worte und unser BehutsamSein. Wollen Liebe spüren.
Manchmal träumt mir
Und wenn die Vögel es im Flug und überhaupt erkennen, dann fliegen sie Es weiter InDieWelt:
" Die Menschen - sie wissen es Jetzt - seht, sie thun es Jetzt immermehr - ENDLICH ."
Es ist ein vollerWundervollesBild.
Und AltweibersommerGedanken von Ingrid. Heute.
Alles Liebe!
 
Traugott Giesen
25.09.2006
10:24 Uhr
     
wieder bibelenergie

Erlöse uns von dem Bösen
Matthäus 6,13

Das ist die dringlichste aller sieben Bitten. Sie kennzeichnet mein und unser aller Böses als der Empörung und der Tränen und des Flehens um Erlösung wert. Das Böse ist Störung, ja Katastrophe der Schöpfung. Und Gott ist letztlich dafür der Zuständige. Gott liegt mit seiner Schöpfung in den Wehen. Flehen wir um Heilung bei uns und überhaupt.


Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Matthäus 6,13 b

Das beschreibt den Grund, warum wir Gott anrufen- siebenfach und mehr . Sein ist das Zeit-Reich und das Ziel aller Wege: das Gottesreich. Sein ist alle Energie, auch die der Liebe. Sein ist die Ehre, der Sinn, das Glücken des Ganzen, ewig. So ist es.
 
Thomas Müller
23.09.2006
09:13 Uhr
E-Mail    
Wieder so ein technologischer Schock ....

Da wird eine neue technische Anwendung zur Nutzung gebracht und alle - unbedarften Nichtfachleute - bewundern die zur - vermeintlichen - Reife gebrachte Supertechnologie !

Und dann gibt es ein solch fürchterliches Unglück, nur weil - das denkt sich in diesem Fall der Nichtfachmann - ein klitzekleines Detail - allerdings ein eigentlich sehr wesentliches - wohl schlicht vergessen (oder etwa nicht für notwendig befunden ...?) wurde .... !

Ich reibe mir wieder einmal die Augen ....

Mit herzlichen Grüssen in den Norden
thomas
 
ds
23.09.2006
06:50 Uhr
     
... und was bedeutet das : zuständiger Minister auf Promotion-Tour für Transrapid in Fernost - da passiert´s hier ? ? ? Mal drüber nachdenken ? DS  
Traugott Giesen
22.09.2006
23:26 Uhr
     
Ach Gott, du Leiderfahrener. So viel Tränen, , so viel Jammer, soviel Stahl, der sich in Fleisch bohrt , vergessene Geräte werden übersehen. Menschenglück zerbröselt. Und Hungerflüchtlinge verdursten auf schwachen Booten. Und du hörst das Schreien deiner Kreatur, Du Gewissen und Mitwissen der Welt. Erbarme Dich unser. Lehre uns, daß wir uns Deiner erbarmen.  
do
22.09.2006
10:50 Uhr
     
''Mit dem Bau einer Großmoschee in Köln wollen die renommierten Kirchenarchitekten Gottfried und Paul Böhm Muslime aus "vergammelten Hinterhöfen" herausholen. Islamische Gläubige sollten genauso wie Christen ein würdiges Haus zur Religionsausübung haben, sagte Paul Böhm im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Die Architekten hatten einen Wettbewerb des Bauherrn, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), gewonnen. Die Kölner Zentralmoschee soll 1.200 Menschen Platz bieten. Der Bau wird überwiegend aus Spenden finanziert. Der Gebetsruf des Muezzin soll nur im Innenhof der Moschee zu hören sein. (kna)''

Lange wurde dieser Architektur-Wettbewerb sehr kontrovers behandelt - nun ist es so weit. Ein großer Schritt zum Dialog zur rechten Zeit ...

Ein friedvolles Wochenende reich an gutem Dialog - do
 
Traugott Giesen
20.09.2006
14:43 Uhr
     
wieder Bibelenergie-

Und führe uns nicht in Versuchung,
Matthäus 6.13

Was wäre, wenn Eva nicht versucht worden wäre? Und was für ein Jammer, wenn wir uns Jesus unberührbar von Versuchung denken müssten. Die zwei zentralen Bilder des Heils zu diesem Thema sind der Sündenfall und Jesu Versuchung:
Eva lotet aus die Gottestochterschaft: Sie argwöhnt, Gottvater reserviere sich Schätze, die er mit seiner geliebten Tochter nicht teilen wolle. Sie ist nicht geborgen im Ring des Vertrauens, daß das Gebot zu ihren Gunsten gesprochen ist. Sie will erproben, sie will erfahren. - So lernen die Menschen, was gut und böse ist. Statt Paradies eröffnet Gott die Geschichte um Gut und Böse und die zieht sich.
Und Jesus? Er ermittelt bei sich, also in Zwiesprache mit seinem Schatten die Möglichkeiten der Gottessohnschaft: Ich bin in Gottes Hand , also kann ich nicht stürzen, kann nicht hungern müssen, kann mich ruhig des Bösen bedienen, ohne Schaden zu nehmen. Jesus ringt sich durch zu dreimal Nein, der Zweck heiligt nicht die Mittel: Gott darf ich nicht herbeizitieren, die Natur darf ich nicht zwingen zum Unnatürlichen, teuflische, gewaltsame Kräfte darf ich nicht nutzen.
Also gut, daß das erste Menschenpaar und Jesus von Gott in die Situation geführt wurde, darin sie versucht waren, auf Gottes Wort zu hören oder nicht. Wir sollten Gott nicht bitten: „führe uns in Versuchung“, aber wenn es an der Zeit ist, werden wir in Situationen geschickt (von wem denn sonst als von Gott?), da müssen wir uns bewähren, da müssen wir uns kenntlich machen, da erweist sich, wer ich bin. Und wie wahr: “Es gibt eine Anzahl guter Schutzmaßnahmen gegen die Versuchung. Doch die sicherste ist die Feigheit“ (Marc Twain).
Sicher richtig ist: „Gott, führe mich in den Versuchungen“.
Gott hat mich noch nie mit Gewalt fortgeschleppt zu dem, was mir böse ist. Aber Menschen können anderen Gewalt antun, können von Giften abhängig machen, um an ihnen zu verdienen. Und schon die Reklame für Alkohol kann Mitmenschen mit Suchtgedächtnis rückfällig machen, schon der Duft von Wein beim Abendmahl, auch wenn Saft mit gereicht wird, kann dem Gefährdeten ein Lockruf auf den ihm falschen Weg sein.
Aber eine Welt ohne Verlockungen wäre ein Totenreich. Rau oder süß kann der Lockvogel singen. Der Verbrecher sagte, die Vögel des Bösen seien nicht von ihm ausgegangen (wie der Staatsanwalt es behauptet) sondern wären auf ihn zugeflogen und hätten von ihm Besitz ergriffen (nach R. Musil).
Ich danke oft für die vielen Überredungskünste des Lebendigen, danke erst recht für Geleit in den Versuchungen, daß ich nicht zuviel Chaos angerichtet habe, in Erziehung, in Ehe, in Befreundung, im Pfarramt.
Und es muß auch weiter heißen: Führe mich nicht in Versuchung- an Dir irre zu werden. Ich musste noch nicht bis aufs Blut widerstehen, ich hab noch nicht mich beinah totweinen müssen. Bewahre mich, Gott, daß du mir begraben wärest.
 
do
18.09.2006
12:42 Uhr
     
Auch unsere Gedanken bedürfen sicher hier und da ehrlicher, klärender Berichterstattung ... daher hier der offizielle Link zur Seite von Radio Vatikan, auf der die Rede von Papst Benedikt XVI an der Uni Regensburg nachzulesen ist.

Uns allen wünsche ich immer wieder das Wohlfühlempfinden bei "Wer glaubt, ist nicht allein!" do

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=94864
 
jakobus
17.09.2006
20:54 Uhr
     
Ja, Ingrid: Dankbarkeit. Ich bin heute dankbar für einen wunderbaren Gottesdienst draußen im Freien -. bei herrlichstem Wetter, inmitten eines alten bäuerlichen Gehöfts im Grünen, mit vielen Freunden und Bekannten, mit inbrünstiger Posaunenmusik, viel Gesang und mit der Predigt eines begnadeten Pastoren:
"Singet dem Herrn ein neues Lied!"
Allen eine gesegnete Woche! jakobus
 
gnade
17.09.2006
20:11 Uhr
     
... eine Woche vor meinem Ehrentag bin ich, während des Wiesenmähens grass gestürzt, wär' beinah' mit dem Kopf auf einen großen Stein geknallt. Es fehlte noch ein Hauch.
Mein Freund Michael stand Da. Als ich die Augen öffnete, sah ich an seinem Blick, in welcher Gefahr ich war. Daß ich wunderbarerweise behütet War. Und noch alle, die mich lieb haben. Mein zweiter Gedanke war das Gefühl der Schuld, Eine Wichtigkeit nochnicht getan zu haben.
Und die Dankbarkeit leuchtete auf, daß mir noch die Möglichkeit Bleibt.
Abends spielte Die Orgel und wir durften die Konzertkarten eintauschen. Es war Glückskonzert...

Über siebenundzwanzig Jahre war ich Mitmensch in einer Internistischen Praxis. Diese Zeit hat mich gelehrt, daß Sterben schwer Ist, wenn Der Lebenstraum nie Chance erhielt. Daß Sterben leichter Ist, wenn Hochwichtiges gelebt werden durfte. Ich denke, jeder Mensch darf fühlenlernen, WAS es Ist.

Als ich vergangenen Sonntag die Vollendung eines Steinkunstwerks sah, an dem Der Künstler voller Hingebung eine wochelang arbeitete - und es war Sichtbare Freundschaft - sah ich DasMeer in ihm, und noch meer. Es kam mir dieser für mich so Gnadenvolle Tag in den Sinn.

DANK' für's Lebendürfen für uns Alle!
Und Sonntagsgrüße von Ingrid.
 
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