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Berliner
23.09.2011
15:14 Uhr
     
@ Elena - ... ich greife nicht in einen Eimer, in dem man sich nur ausge... hat  
Elena
23.09.2011
13:10 Uhr
     
Wenn Sie meinen, ein Annäherungsprozess wäre unter diesem Papst unmöglich, dann mag es ja an den Protestanten liegen. Schließlich findet ein solcher zwischen dem Vatikan und den Orthodoxen resp. den Anglikanern wie auch zwischen diesem und dem vorigen Papst und Israel und dem Zentralrat der Juden auch statt. Wie wäre es mit dem berühmten Instrument der Introspektion und Reflexion bezüglich evtl. überzogener Forderungen oder Vorstellungen? Wie wäre es, wenn man, statt Änderung von einer Weltkirche mit 1,2 Mill. Mitgliedern zu erwarten, überlegt, ob man nicht selbst zu sehr dem Zeitgeist hinterher tanzt statt Vorgaben zu machen? Dem Mitgliederschwund hat das ja nicht entgegengewirkt.
Und, Berliner: Was eigentlich sollen wir uns alles sagen lassen aus einer der atheistischen Städte Deutschlands? Atheistisch, pleite, politisch inzwischen bei den Piraten. Ja klar, Seeleute ohne gescheite Steuermänner landen irgendwann bei Piraten. Großartige Stadt. So chaotisch wie ihre Architektur. Das Juwel des Abendlandes. Wo am meisten Piraten gewählt wurden, wohnt übrigens Herr Ströbele, der Störbello, der da rausging, damit man ihn mal wieder bemerkt.
 
Berliner
23.09.2011
08:31 Uhr
     
Da ist es leichter an Gott zu glauben, als daran, dass es bei DIESEM Papst eine Annäherung zwischen den beiden Kirchen gibt!  
Herwarth
23.09.2011
03:35 Uhr
     
Korrektur des letzten Satzes: Schön, wenn beide Kirchen sich annähern könnten!  
Herwarth
22.09.2011
22:06 Uhr
     
Ich muss sagen, dass ich als überzeugter Protestant beeindruckt war von der philosophischen Rede des Papstes, der auch Humor zeigte. Ströbeles demonstratives Verlassen des Plenarsaals war nur noch peinlich und armselig. Wir alle mussten uns wirklich konzentrieren, um den Worten des Papstes folgen zu können, denn sie waren sehr wissenschaftlich, so wie es wohl zu Benedikt passt.
Auch die Messe im Olympiastadion war ein Erlebnis. Schön, wenn man sich beide Kirchen mehr annähern könnte.
 
Indrasun
22.09.2011
08:47 Uhr
     
Genau, und das versuche ich, seit ich ungefähr 13 bin. Mich ändern meine ich. ( : Nein, ändern ist vielleicht äußerlich. Ich meine immer mehr ich selbst sein. Und das bedeutet auch immer natürlichlicher leben. zu mir selbst stehen, immer weniger in die Natur eingreifend, immer gesünder mich ernähren. Ich erlebe, dass das ansteckend ist an mir selbst und freue mich, wenn ich anstecke. Den Rest machen die da oben.. Der Papst kann da wenig zu beitragen, authentische Begegnungen sind wesentlich dafür. Indrasun  
Claus
21.09.2011
22:39 Uhr
     
Welche erbärmliche Intoleranz zeigen "Volksvertreter", die der Papstrede nicht beiwohnen wollen? Gleichzeitig werden wir täglich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezwungen, den Ausführungen von Gregor Gysi und Genossen zu lauschen. (so schnell kann man den Ton gar nicht abstellen - falls jetzt hier Protest aufkommen sollte...)
Letzte Nacht aber sah ich den Beitrag eines bekannten Wissenschaftlers, der sich erstaunt zeigte, wie kleinkariert wir uns mit Dingen beschäftigen wie dem Öffnen der Fenster beim Papstbesuch etc. , obwohl feststehe, dass in deutlich weniger als 2ooo Jahren kein menschliches Leben mehr auf der Erde möglich ist, wenn wir uns nicht dringend ändern. Das gibt zu denken.
 
rbbln
21.09.2011
15:49 Uhr
     
ganz toll, sophie, daß Sie dem Leser "Berliner" erklärt haben, warum die Fenster für kurze zeit geschlossen bleiben sollten. Ich glaube, der Leser hatte alles falsch verstanden und glaubte, der Papst sei gegen lüften.
aber nun ist alles geklärt. Die genannten Kosten für den Altaraufbau stimmen überhaupt nicht - da sollte genauer recherchiert werden!!!!!!!! solche falschen Angaben heizen nur auf - also warum?
 
Sophie
21.09.2011
09:42 Uhr
     
Voriger Eintrag fehlerhaft. Korrektur:
Es ist doch absurd, dass der Papst in manchen Punkten genau das sagen würde, was die Leute vertreten, die das Parlament demonstrativ verlassen wollen. Zur Zeit haben wir echt wichtigere Sorgen als die Befindlichkeiten von Schwulen, Lesben und Geschiedenen, die es in Europa, ganz gleich, was der Vatikan dazu sagt, gut haben.
Es wäre außerdem nicht schlecht, wenn er mal über den Zusammenhang zwischen warmherzigen Elternhäusern und Bildung reden würde, den man gerade an ihm selbst so schön ablesen kann, kommt er doch aus einem einfacheren Elternhaus.
Dass man die Fenster nicht öffnen soll, muss jeder nach dem Attentat auf JF Kennedy nachvollziehen können. Dass er gefährdet ist, weiß jeder seit JP II. Er selbst ist eher gelassen. Nach seinem Antritt fuhr er ein Stück offen durch Rom. Er liebt die Abschottung weniger, aber die Welt ist brutal und macht vor Päpsten nicht halt.
Es ist satt bekannt, dass er vor seinem Dasein als Papst sehr bescheiden in Rom lebte. Er ist kein unbescheidener Mann.
Alles Gute im Bundestag, Papst Benedikt! Ich selbst bin gespannt auf Ihre Rede.
 
Sophie
21.09.2011
09:37 Uhr
     
Es ist doch absurd, dass der Papst in manchen Punkten genau das sagen würde, was die Leute vertreten, die das Parlament demonstrativ verlassen wollen. Zur Zeit haben wir echt wichtigere Sorgen als die Befindlichkeiten von Schwulen, Lesben und Geschiedenen, die es in Europa, ganz gleich, was der Vatikan dazu sagt, gut haben.
Es wäre nicht außerdem schlecht, wenn er mal über den Zusammenhang zwischen warmherzigen Elternhäusern und Bildung reden würde, den man gerade an ihm selbst so schön ablesen kann, kommt er doch aus einem einfacheren Elternhaus.
Dass man die Fenster nicht öffnen soll, muss jeder nach den Attentaten auf JF Kennedy nachvollziehen können. Dass er gefährdet ist, weiß jeder seit JP II. Er selbst ist eher gelassen. Nach seinem Antritt fuhr er ein Stück offen durch Rom. Er liebt die Abschottung weniger, aber die Welt ist brutal und macht vor Päpsten nicht halt.
es war satt bekannt, dass er vor seinem Dasein als Papst äußerst bescheiden in Rom lebte. Er ist kein unbescheidener Mann.
 
Berliner
20.09.2011
21:14 Uhr
     
Von einem Gast (besonders vom Stellvertreter Gottes auf Erden) wünsche ich mir mehr Bescheidenheit. Wenn in Berlin das Sicherheitsaufgebot bedeutend umfangreicher und kostenintensiver ist als beim Staatsbesuch von Obama, dann ist irgendwo nicht mehr die Kirche im Dorf.
Ich möchte aber dennoch betonen, dass ich mich von dem kindischen Verhalten einiger Bundestagsabgeordneter und den Farbanschlägen auf die Nuntiatur distanzieren möchte - das ist auch kein Ausweg, aber ich denke, dass man hier seinen Unmut über solche (un)christlichen Darstellungen, wie sie der Papst zeigt, kritisch aussprechen soll. Schließlich fällt dieses protzige Auftreten auf die gesamte Kirche zurück...
 
tg
20.09.2011
19:50 Uhr
     
statt dieses oberlehrerhaften Zurufes wünscht ich mir schon etwas mehr Substanz. Tg  
jakobus
20.09.2011
16:21 Uhr
     
Leute: Beherrscht Euch - wie Ihr auch immer zum Papst stehen mögt, er ist unser Gast!  
Berliner
20.09.2011
08:55 Uhr
     
Ich möchte Papst sein! - Dann würde ich den Verantwortlichen, der für NUR EINE Messe einen Altar in Kostenhöhe von 300.000 € (in Worten: DREIHUNDERTTAUSEND!!!!!) im Olympiastadion aufstellen lässt - exkommunizieren...  
Monika Gläßel
19.09.2011
11:44 Uhr
     
Ich möchte nicht Papst sein, gar nicht so einfach es allen recht-zu-machen!
Das mit dem Bundestag hätte er sich sparen können.........
 
Berliner
19.09.2011
07:29 Uhr
     
Waaaaaas?????? - Der Ppst steht über solchen Dingen - OH, weih, noch so ein der Welt total Entrückter, der den Blick zur Realität verloren hat (der letzte Eintrag) - wenn es so wäre, warum diese panische nach außen getragene Angst . Große Ehre dem Vorgänger!  
rbBln
18.09.2011
22:27 Uhr
     
ich glaube, der papst steht über solchen dingen - wie den letzten beiden einträgen ...  
Berliner
18.09.2011
14:20 Uhr
     
Der Papst kommt nach Berlin. Entlang seiner Fahrroute in Berlin darf KEIN Fenster geöffnet werden, auch nicht zum Lüften (so bekommt man nichts von seinem "Weihrauchversprühen" :-) mit) Im Bereich Südstern (Päpstliche Nunziatur) darf keine Linienbus halten. Ja, Vorsicht ist geboten, Attentate gab es leider schon häufig, auch ein Papst ist davon nicht verschont - dennoch sei die Frage gestattet: Dieser beileibe SEHR übertriebene Sicherheitsaufwand!!?? - ist das die päpstliche Zur-Schau-Stellung seines Gottvertrauens?  
tg
17.09.2011
21:07 Uhr
     
Willkommen, Bruder Papst.
Sie wollen Ihre Gemeinden besuchen, gut; Sie wollen die evangelischen, die muslimischen, die jüdischen Mitgeschwister begrüßen- auch gut. Sie kommen auch als Staatsoberhaupt von Vatuikanstadt, das bringt Ihnen die protokollarischen Rechte eines Staatsoberhauptes auf Staatsbesuch- Schon gut, daß wir Bundesrepublikaner diese Konstruktion tolerieren, obwohl die Protestanten nicht verstehen, daß Kirche auch Staat sein kann. Die Theologie des römischen Lehramt behauptet den Anspruch der Päpste auch auf Politische Herrschaft als Konsequenz aus dem Unfehlbarkeitsdogma. Darum zurecht das Grummeln vieler, wenn Sie im Deutschen Bundestag sprechen. Da, am Ort der vollen Souveränität des Volkes, werden sie hoffentlich nicht beanspruchen, die weltliche Theokratie zu repräsentieren.
Sollten Bundestagsabgeordnete ihrer Rede fernbleiben wollen, so wird das höfliche Präsidium ausgediente Abgeordnete oder andere Mitarbeiter (?) bereithalten, um die Reihen zu schließen. Das, Bruder Papst, verbitten sie sich bitte.Ansonsten Ihnen in der alten Heimat eine friedliche Zeit . TG
 
DS
16.09.2011
08:47 Uhr
     
wunderschön bleibt wunderschön -
aber: wichtig bleibt.... hintern abputzen.
diese drastische klarheit inTGs worten mag und brauch ich!
Danke dafür. Delf
 
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