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Autor Nachricht
Dorothé für die Augustiner
10.07.2017
22:25 Uhr
     
Nach den verstörenden Ereignissen in Hamburg, die wir alle erst einmal verkraften müssen, möchte ich - genau wie Katrin ( übrigens war mir auch die Vielzahl der Strophen entfallen), etwas zur Entspannung beitragen: einige Leser hier kennen inzwischen Pünktchen und Mali, unsere Zwergdackel- Ladies, die uns hier durch schöne Spaziergänge im Sachsenwald frisch halten. Meine Freundin Ingeborg - inzwischen 92 Jahre alt, doch total fit- besuchte ihre Freunde am Steinhuder Meer. So kam Mali, die Pünktchen ja durch Milchspende gerettet hatte, weil die Mutter bei der Geburt verstorben war, zu uns. Die zwei sind - wie man im Norden sagt- Pütt und Pann. Pünktchen mag überhaupt keine lauten Geräusche und bekam panische Angst, als von der Bismarck-Mühle her ein Feuerwerk zu uns herüber knallte, dort wurde eine Doppelhochzeit gefeiert.Mali bemerkte die großen Ängste ihre Ziehkindes , lief zu ihr , leckte das Mäulchen und drückte sich selbst ganz dicht an Pünktchen. Die war beruhigt und schlief tatsächlich ein.
Obwohl ich seit meiner Kindheit immer Hunde um mich hatte, hat mich dieses Erlebnis tief berührt. Wir wissen einfach viel zu wenig von unseren Mitgeschöpfen.
 
Menke
07.07.2017
16:57 Uhr
E-Mail    
Die Alte Mühle!

Ich hatte noch etwas Zeit, um auf meinem Zug zu warten und fuhr in ein Dorf, am rande des alten bahnhofs.
Am Anfang des dorfes, etwas abseits gelegen, sah ich ein altes, zerfallendes Hofgebäude.
Beim näheren hinschauen, hörte ich ein Mühlrad, sich unentwegt, vom Wasser drehend klappern.
Der Zufluss, war immer noch mit genügend Wasser gefüllt.
Und so drehte sich das Mühlrad, im Laufe der vielen Jahre, immer noch unentwegt, um die Eigene Achse, wenn auch ohne Sinn!
Die Alte Mühle war verfallen, die Dachziegel, hatten sich schon im oberen Bereich des dachfirstes gelöst.
Die Fenster, hingen schief und träge, in ihren Maueröffnungen.
Der Holzaun, wie zu der Damaligen Zeit gebaut, stand noch aufrecht, von hohen Gras umwachsen.
Ich keltterte hinnüber, was mir nicht leicht viel, aber ich spürte Erinnerung in mir, mit Mühle, Müller und schneereichen, kalten Winter.
 
dH
07.07.2017
11:39 Uhr
     
Gestern auf dem Nachhauseweg etwas Wunderschönes erlebt. Ein kleiner Kinderchor sang in der Fußgängerzone in voller Länge das Lied "Geh aus mein Herz und suche Freud". So viele Strophen, ...ich kannte sie gar nicht alle, oder nicht mehr..., - das ging wirklich zu Herzen.
Bin ganz berührt und beflügelt seitdem und empfehle das Lesen oder Hören 'in dieser lieben Sommerzeit'. Rausgehen und genießen diese so wunderbare Welt.

http://www.liederdatenbank.de/song/207

Liebe Grüße von Kathrin
 
tg
07.07.2017
11:19 Uhr
     
es bleibt nur : Abstand, Abstand. Aber mancher will Spannung, Abenteuer, Risiko, will sich selbst sprungbereite Wachheit beweisen- und fährt zu nah auf. Wie sich selbst zurücknehmen, auch andern Platz lassen zum Einfädeln? Wer zuwenig Abstand hält, ist froh, im Notfall noch eben vor dem Vordermann zum Stehen zu kommen und wenn auch ihm der Hintermann zu nahe kommt, schafft er den Schlenk für die Rettungsgasse kaum noch. Also Abstand, Abstand.  
DS
06.07.2017
18:09 Uhr
     
...ja, die Sanktionen ex post sind dae eine, die Gafferei, das Nicht-Gasse machen , Unterlassene Hilfeleistung...sind das andere. Und das macht viel mehr Sorge. Wer sind wir eigentlich geworden? Wohin treiben wir ...noch? Da gilt es anzusetzen... die Sanktionen kommen zuspät. Oder? DS  
MUT
05.07.2017
18:56 Uhr
     
Ich glaube ich habe mich da verhört:
Der Herr Dobrindt will die Strafen verzehnfachen. Mit anderen Worten der Tod eines Menschen durch zu spät erfolgte Rettung wegen versperrter Rettungsgassen ist uns man gerade MAXIMAL "...320 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot..." wert.
Und wenn uns die Mühen, derartiges Fehlverhalten zu ermitteln, zu aufwändig erscheinen, dann sagen wir halt: "Die Autofahrer haben ja unbeabsichtigt keine Rettungsgasse gebildet, man hat die Situation unterschätzt."
Danke Herr Minister - :-(
 
MUT
04.07.2017
09:44 Uhr
     
Vergleichbar unfassbar halte ich das Verhalten der Autofahrer.
Es ist eine Schande für Deutschland, dass die Autofahrerlobby so viel Macht hat und es immer noch keine tiefgreifenden Geldstrafen für Verkehrsdelikte gibt.
Alle Verkehrsminister haben da versagt - bis heute.
In KEINEM anderen Land Europas sind in derartigen Fällen die Geldstrafen so niedrig wie in Deutschland. Da muss erst in Berlin ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer von rücksichts- und gedankenlosen Autofahrern, die das öffentliches Straßenland als Rennpiste nutzen, getötet werden, um ein seit langem vorher bekanntes Verhalten endlich als, wie es richtig ist, Morddelikt einzustufen.
Macht es, wie z.B. in Österreich: Wer keine Rettungsgasse freihält muss bis zu über 2000,00 Euro Strafe zahlen - richtig so.
Ich plädiere dafür, dass derartiges rücksichtloses Verhalten mit extrem hohen Geldstrafen belegt wird. Dieses Geld wird dann in einem Fond gezahlt, aus denen die Opferangehörigen eine erste helfende Geldzuweisung erhalten können. Stattet die Rettungswagen und andere Fahrzeuge, die zur Hilfe notwendig sind, mit Kameras aus, um die fahrenden Straftäter (etwas anderes sind diese Art der Autofahrer nicht!) dingfest zu machen. Und hier sollen die ach so guten "Datenschützer" ihren Mund halten, sonst machen sie sich mitschuldig.
 
tg
03.07.2017
12:27 Uhr
     
so ein großer Jammer- ein Reisebus fährt auf einen langsam fahrenden Sattelschlepper auf. So viele Menschen tot, so viele schwerstverletzt. Es ist viel Trauer .  
Menke
02.07.2017
14:36 Uhr
E-Mail    
An meinem Lebensweg!

Ich möchte nicht mit einem Mann, in einer Beziehung leben, genauso denken manche Frauen!
Auch überkommt mich ein so komisches Gefühl, wenn sich Männer mit Männer und Frauen mit Frauen, in aller Öffentlichkeit, ihre Zärtlichkeiten austauschen.
Was würden die Leser und Schreiber im Denken ihrer Zeilen sagen, wenn eigene Kinder mit gleichgeschlechtigen, in ihrem beisein, Nähe bekunden?
Viele möchten in verschiedenen Gefühlen, Freiheit wie auch immer, ausleben können, zeugt aber immer von Respekt dem anderen gegenüber, dass derjenige ein Stück von seiner eigenen denkenden Freiheit, mir zu gunsten abgeben sollte.
 
tg
02.07.2017
09:23 Uhr
     
und wohin tritt man da?  
Orbart
01.07.2017
20:37 Uhr
     
Die Welt ist nicht frei.
Sie ist Verhandlungsmasse und die lautstärkste Lobbygruppe setzt sich durch.Auch wenn sie eine Minderheit ist.
Freiheit muss immer wieder erkämpft und erstritten werden.
Gegen die Ideologen und Moralisten.

Was soll ich noch in einer Kirche,die sich kaum von der Agenda der "Grünen-Partei" unterscheidet?

Ein Kirchenaustritt wird für mich immer unausweichlicher.
 
Monika Glässel
01.07.2017
17:48 Uhr
     
......weil wir freie Menschen in einer freien Welt sind.......  
Eucharistia
01.07.2017
11:36 Uhr
E-Mail    
Ich verstehe die Argumentation mit der Polarität, auf die wir angelegt sind und sehe es auch so. Es ist ja auch nichts gegen entsprechende Lebensgemeinschaften einzuwenden. Aber warum wird nicht der Begriff Ehe geschützt? Es gibt heute so viele geschützte Warenzeichen für Produkte wie Persil o.ä..Die Ehe ist seit mehr als 3000 Jahren eine Institution und insofern auch ein geschützter Begriff gewesen.Warum kann man nicht einen anderen Begriff für solche Lebensgemeinschaften nehmen?Vielleicht öffnet Deutschland sich ja demnächst auch der Vielehe, da der Islam ja nach Aussage von Chr. Wulff zu Deutschland gehört. Im übrigen: Heute geht Kirche viele Wege, öffnet sich, wird modern.Das ist auch wichtig und gut so! Aber warum hat sich die Kirche in dieser Frage nicht öffentlich positioniert? Modern sein um jeden Preis?  
tg
30.06.2017
18:28 Uhr
     
In einem Satz: Mann u Frau bedeutet- Polarität - und die kann , aber muss nicht durch die verschiedene geschlechtliche Ausstattung festgelegt sein.D  
tg
30.06.2017
11:16 Uhr
     
Ehe für Alle- Im biblischen Schöpfungsbericht heißt es: Gott schuf den Menschen sich zum Bilde als Mann und Frau.
Ich verstehe das so: Gott hat in sich Zwiesprache, Gegenüber, ist nicht Monolit sondern Lebendigkeit. Und erschafft sich ein Außen, ein Gegenüber , das auch in sich polar ist und auf ein Gegenüber, ein Ähnliches aber Anderes aus ist. Ein inneres Bild für unser eigenes Wunschpaar ist uns eingeschöpft.. Und das ist nicht das Double sondern die Ergänzung- schon einander ähnlich, dass man sich im Andern, beim Andern wiederfinden kann; Aber verschieden genug, dass es eben nicht Doubletten sind, sondern ein neues Ganzes. Das immer in Nähe und Distanz sich aufeinander zu bewegt und beieinander bleibt, "anvertraut und zugemutet", bis dass der Tod sie scheidet.
Stark bestimmt uns unsere Geschlechtlichkeit. Die beiden Pole nennen wir Frau und Mann, beiden sind besonderes Aussehen und je eigentümliche Sexorgane zueigen. Der Frau obliegt das in sich Wachsenlassen und Austragen des mit einem Mann gezeugten Kindes.
"Ehe" nun ist die Zweierbeziehung von einem männlichen und einem weiblichen Menschenwesen, die auf gemeinsames Leben, Dauer und Verantwortung für einander angelegt ist. Nun gibt es eine ganze Reihe gemischter Veranlagungen von Frau und Mann, und was Drittes oder Viertes. So eisenhart und glasklar hat Gott uns die natürlichen Anlagen nicht verordnet. Gott läßt uns auch Spielraum, läßt uns Platz für eigene Paar-Modelle. Und darum sollten wir endlich den Begriff „Ehe“ freigeben für alle liebenden Paare, die sich auf ein gemeinsames Leben in Verantwortung für einander verpflichten wollen. Und die sich zusätzlich auf gemeinsame Verantwortung für Kinder verpflichten, denen soll man auch das Adoptionsrecht nicht vorenthalten.
 
jakobus
28.06.2017
09:04 Uhr
     
Entschuldigung! Beim nochmaligen (konzentrierten!) Lesen des Beitrags von TG habe ich meinen Fehler entdeckt.
Jetzt ist mir klar, warum ich das Gebet im Netz nicht finden konnte...
Grüße von jakobus
 
jakobus
27.06.2017
18:27 Uhr
     
Eine Bitte: Mag jemand den Text des von TG erwähnten Gebets von E. Carrère hier einstellen?
Bin total neugierig, finde ihn im Web leider nicht.
Dank und Grüße von jakobus
 
MUT
26.06.2017
21:11 Uhr
     
Für mich ein interessanter Aspekt: Lehre als Geschenk...  
DS
24.06.2017
10:05 Uhr
     
...was wir ja oft gut können und deshalb deine Hinweise brauchen, Dank auch dafür! Gesegnetes Wochenende allen, ob sie hier aktiv oder nur passiv lesend mitdenken. Welch Wert, dieses Forum!! DS  
tg
23.06.2017
18:12 Uhr
     
d Dank. noch besser ist ja: "Der Heilige Geist kennt kein Plagiat"- . Alle guten Gedanken sind Seine. Durch uns laufen sie lediglich durch;Hauptsache, wir stellen uns nicht doof...  
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