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Autor Nachricht
tg
07.11.2010
18:04 Uhr
     
Nichts ist gleichgültig.Ich bin nicht gleichgültig.
Alles was wir tun hat unendliche Perspektiven- Folgen bis in die Ewigkeit.
Es kommt alles noch einmal zur Sprache.
Wir kommen aus Licht und wir gehen ins Licht.
Wir sind geliebter als wir wissen.
Wir sind auf einen Lauf nach vorne mitgenommen, der uns den Atem verschlägt. Sünde= nicht mitkommen, Bitte um Vergebung, nicht deswegen abgehängt werden.
nach Helmut Gollwitzer
 
Sophie
03.11.2010
12:24 Uhr
     
"Deutschland könnte somit ein europäisches Vorbild dafür sein, wie sich die Berufung auf die christliche Tradition und die christliche Nächstenliebe auch einmal praktisch auswirken kann - durch eine weitaus großzügigere Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak. Natürlich wäre es besser, sie könnten dort bleiben, wo sie seit Jahrhunderten leben. Aber darauf hat Deutschland kaum Einfluss, selbst die USA können die Entwicklung im Land nach dem Abzug ihrer Kampftruppen nicht mehr steuern. Was bleibt, ist Hilfe für die, denen man nahe ist. Ob als Christ, Atheist oder Humanist. Manchmal allerdings muss man sich auch nahe fühlen wollen."
http://www.tagesspiegel.de/meinung/die-christenvertreibung-im-irak-geht-un s-an/1972968.html
Bitte auch die Kommentare lesen, vor allem auch den hasserfüllten (gegen Kirche) ersten.
 
Luise
01.11.2010
17:04 Uhr
     
das ist ja ganz herrlich, kann man sich zack auf den Bildschirm laden und immer gut aufrufen und vorallem auch weitersenden. Wie eine schöne Aufforderung ist dieses Format und ich werde sie gerne aufnehmen und lesen. ganz herzlichen dank für Mühe und Gedanken  
DS
01.11.2010
09:15 Uhr
     
... ja, schön, wenn sich da was erweitert - aber die Grundlagen stehen uns doch schon länger zur Verfügung - ich habe schon oft in diese Schatztruhe von Glaubensgewissheit gegriffen!! Gruss euch allen - Delf  
Webmaster
01.11.2010
07:41 Uhr
E-Mail    
Ein großes "Danke" an Tobias Karpe, der die Bibelenergie bearbeitet und in einem gut benutzbaren Format eingestellt hat!  
tg
31.10.2010
20:28 Uhr
     
Dank für erstes liebevolles Echo. Ob mal ein Buch draus wird, ist nicht meine Sache. Ich bin froh, daß jahrzehntelange Arbeit mit Menschen und Bibel und Sprache diese Beute gebracht hat, und ich will weiter korrigieren und ergänzen (Vorschläge erbeten). Jetzt liegt mir erst mal daran, daß mehr Menschen Kenntnis davon haben. Wer da Ideen hat, tue was. Dank . TG  
indrasun
31.10.2010
19:33 Uhr
     
das ist ja wunderbar ! Danach wollte ich schonmal fragen, denn angekündigt war es ja schon. Gibt es dies auch bald als Buchform ? Nicht, dass ich überhaupt schon erwartet hätte, dass 425 !!!! Seiten bereits fertig sind. Ich frage nur. Und ich freue mich aufs Lesen. Vielen, vielen Dank. Es geht nicht darum, dass jemand die`"richtige Auslese" der Bibel vornimmt. Es geht darum , dass sie mir jemand näher bringt. Das ist erstmal immer subjektiv gefärbt. Aber ich bin ja schon groß und in Ihren Gottesdiensten habe ich sehr viel lernen dürfen.
Indrasun
 
tg
31.10.2010
17:33 Uhr
     
http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt=inhalt/bibelenergie.html
Bitte das mal bei Euch eingeben. Die besten Stücke der Bibel mit Meditation hintereinander. Wenns Euch gefällt, gebts weiter. Grüße Tg
 
indrasun
29.10.2010
19:33 Uhr
     
( :  
Luise
28.10.2010
20:17 Uhr
     
da fällt mir noch zu Eric Schmidt ein : der läßt niemanden in seine Privatspähre gucken, wie man unlängst lesen konnte und der wird wissen warum.  
Luise
28.10.2010
20:13 Uhr
     
Spannendes Thema von tg und S. zum Islam, aber als Thema und Problem auch unumgänglich in unserer Zeit der Globalisierung wo unweigerlich Menschen unterschiedlichster Herkunftsländer mit ihren verschiedenen Religionen aufeinandertreffen. Ich sehe die einzige Chance in der gegenseitigen Toleranz, die zu erlernen und auszuüben ein ungeheueres Lehrstück unserer Zeit ist.
Neuseeland ist hierzu ein gutes Beispiel. In diesem Land leben viele ethn. Gruppen mit unterschiedl. Religionszugehörigkeit zusammen und Rassismus & Intoleranz gilt dort als menschenunwürdig und wird mit höchsten Strafen belegt.
Historisch haben wir es auch schon mal geschafft:in Preussen zur Zeit des Gr.Kurfürsten oder Friedr.des Großen lebten Menschen unterschiedlichster Herkunft (Franzosen,Holländer, jüd. Bürger,....) miteinander und es herrschte der weise Satz: ein jeglicher soll nach seiner Facon glücklich werden. Da durfte jeder seine Religion ausleben.
Wird Religion nicht auch oft missbraucht als Argument um Abgrenzung zu erlangen wo Andersartigkeit
schwer zu begreifen oder zu akzeptieren ist? egal ob beim nächsten Nachbarn oder den aus der Ferne zugezogenen.
Ingrid! dies Gedicht an dieser Stelle ist wunderbar, danke
 
Sophie
27.10.2010
09:41 Uhr
     
Zu tg, 6.10.10: Im Prinzip ist das gut formuliert. Eins aber habe ich auszusetzen: "Wie islamische Rechtsvorstellungen einarbeitbar sind, muss sich weisen." Islamische (religiöse!)Rechtsvorstellungen, soll heißen Sharia, sollten überhaupt keine Rolle spielen in einem demokratischen Staat, zumal sie in allen Punkten darauf abzielen, Frauen und Töchter zu benachteiligen, insbesondere im Scheidungs- und Erbrecht. Der Staat mit dem höchsten Anteil von Muslimen hat als Staatsform die Demokratie. Das ist Indonesien, wo es nicht Gesetz ist, dass man braver Muslim ist, sondern, dass man einer von fünf Weltreligionen angehören sollte, was übrigens dazu führt, dass Animismus heimlich gelebt wird, aber das nur nebenbei. Ist es nicht erstaunlich, dass kaum Muslime aus dem demokratischen Indonesien Zuflucht in Europa suchen? Vielleicht ein Punkt zum Nachdenken. Forderungen nach islamischer Rechtssprechung stammen aus Köpfen, die gewohnt sind, in den Kategorien von theokratischen Diktaturen zu denken. M.f.G.  
tg
26.10.2010
11:08 Uhr
     
Eric Schmidt ,Vorstandchef von Google:" Wenn sie etwas tun, von dem Sie glauben, dass es besser niemand wissen sollte, dann unterlassen Sie es doch einfach."_Das ist eine zynische These von dem, der unser aller Privates gern veröffentlichen will. Am liebsten würde er jedes Menschen Bewegungsprofil-wo und wann ist wer?-ins Netz stellen. Und das ist sein Argument: Dagegen kann ja nur sein, wer was zu verbergen hat. Dabei ist es doch ganz anders: Wo ich bin, soll nur der wissen, der mich da sieht oder dem ich es mitteilen will.
Echte Einengung ists, dauernd von Fotografen oder Kameras beäugt zu werden, die armen Prominenten. An die zahlen aber auch die Medien, wenn sie besonders schöne Bilder schießen dürfen. Die verdienen auch an unserm Interesse- entweder Stimmen an der Wahlurne oder Eintittsgelder im Kino oder Honorare.
Ich möchte auf das verzichten, womit ich ins Gerede kommen könnte, weil und wenn ich es für böse halte. Aber nur tun, was alle wissen können, ist menschenfeindlich. Nicht mal mehr in der Nase bohren, dürfte man oder sich als Paar mal anknurren. Bewahren wir einander die Privatsphäre, schützen wir des andern Geheimnis, treten wir Gerüchten entgegen, schlagen wir ein anderes Thema an, wenn üble Nachrede losgeht.
 
ing
25.10.2010
18:42 Uhr
     
LieberMenke, ich grüß' Dich mit den berührend mitfühlvollen GeDANKen durch Oktay Rifat,


Das Brot und die Sterne

Mein Brot auf dem Knie,
Die Sterne ferne, ganz ferne.
Die Sterne betrachtend ess ich mein Brot.
Ich bin versunken, dass ich
wohl mich manchmal irre
und statt des Brots Sterne verzehre

.
 
Flogni
23.10.2010
11:05 Uhr
     
Hallo Menke,
ich verstehe nur "Bahnhof".
Flogni - ratlos
 
Menke
22.10.2010
16:51 Uhr
E-Mail    
Wo bist Du Zweifelhaft?


Wenn Glaube am Menschen suchend festzumachen wird,so bleibt wir immer ein beeinflussbares Menschenbild stehend zurück.
Wo Glaube äusserlich nichts aus dem anderen Menschenbild nicht frei macht,suchen wir meistens unangehm hinterher.

Wer fragt dann schon danach wo sein eigener Glaube an sich bleibt,wenn Verunsicherung ich dem anderen produzierend hinterherlaufe.

Mit anderen Strömungen kann ich mich befassen,nur ob ich für mich meine Innere Ruhe und dann auch weitergebend in der Ausstrahlung finden werde,wäre ich sicherlich der Wahrheit ein Stück nähergekommen.
 
Angelika
19.10.2010
05:32 Uhr
E-Mail    
Ich erbitte eine Antwort!

Was sagen Sie hierzu:

http://www.facebook.com/pages/Deutschland-sucht-Mirko-Schlitter/139572 866085813?v=app_4949752878
 
Flogni
15.10.2010
10:41 Uhr
     
Verstehen heißt nicht billigen

Vor geraumer Zeit sah ich den Spielfilm "Die Fremde" - ein bewegender Film, der unter anderem den Ehrenmord zum Thema hat. Eine junge türkische Frau entflieht mit ihrem kleinen Sohn der häuslichen Gewalt ihres muslimischen Ehemannes. Sie kehrt nach Deutschland zu ihrer Familie zurück. Ihr selbstbewusstes Handeln lässt sie jedoch in der Fremde innerhalb der eigenen Familie zur Fremden werden. Die Regisseurin Feo Aladag zeichnet deren einzelne Mitglieder - Eltern, Schwester und zwei Brüder- genau, aber nie diskriminierend. Man lernt somit die vielfältig motivierten Zwänge (das Rollenverständnis muslimischer Männer - die Stellung islamischer Frauen -
die uns unverständliche Ehrauffassung in der türkischen Gesellschaft) kennen, kann sie verstehen. Das heißt aber nicht, dass der schlussendliche Ehrenmord zu billigen ist. Das sich tief ins Gedächtnis einprägende Schlussbild zeigt deutlich, dass das auch nicht die Intention des bewegenden Spielfilms
ist. Zahlreiche Auszeichnungen sowie die Nominierung für den Europäischen Filmpreis unterstreichen
die Bedeutung dieses sehenswertem Debütfilms, der fruchtbare Diskussionen auslösen kann.
 
indrasun
15.10.2010
10:36 Uhr
     
Lieber Herr Betsch,
ich kann gut verstehen, was Sie schreiben. Ich selbst habe bei diesem Thema nie das Gefühl, mit fremden Kulturen nichts zu tun haben zu wollen, sie nicht verstehen zu wollen. Ich bin immer gespannt, was Menschen aller Art denken und fühlen.
Geht es aber um Religionen, dann spüre ich eine innere Abwehr, weil ja die fremden Kulturen den Freiraum, den ich in meinem Land habe, nicht gutheissen. Wenn sie dann ihre Religion/Kultur usw. unbeschränkt in meinem Land ausleben dürfen und in der Zahl immer höher werden, verliere ich dann irgendwann meine (gedankliche ) Freiheit ? Oder mein Kind ? Erlaubt man sich dann nicht immer mehr, mich wegen meiner Haltungen abzulehnen und einzuschränken oder Auflagen durchzufechten und sei es "nur" für die Hälfte einer Klasse /Gruppe ?

Indrasun
 
Flogni
11.10.2010
12:50 Uhr
E-Mail    
Begegnungen

Heute beim Einkauf - "Hallo, Herr Betsch, wie geht es Ihnen? Ich war an der Neustädter Schule der erste türkische Schüler." - Das ist nun 44 Jahre her. Seitdem habe ich unzählige muslimische
SchülerInnen unterrichtet, erzogen. Huseyin Erbay, Hakan Kanat, özcan Akin, Oktay Saracoglu,
Faranak Kokaby - sie alle und andere haben mich mit geprägt.
Letztes Wochenende - Klassentreffen mit ehemaligen nun 51jährigen Schülern. Darunter auch
Ozcan - damals leidenschaftlicher Comic-Zeichner, dessen Kunstwerk noch heute meine Schranktür
ziert. Er fragt mich, ob ich mich mit ihm fotografieren lassen würde. Er lädt mich ein, möchte seiner Frau und den zwei Töchtern seinen Lehrer zeigen, den er noch heute verehrt.
Vor dreißig Jahren sprachen wir in der Klasse über das Verhältnis von deutschen und türkischen
Kindern, überlegten zusammen, was getan werden könnte, um sich besser kennenzulernen, sich
besser zu verstehen. Die damals 12jährige Bettina sagte schlicht:"Man muss einfach mit den türkischen Kindern spielen !"
Vielleicht haben wir einfach "zu wenig mit den türkischen Kindern gespielt !?"
 
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