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jakobus
31.01.2012
14:05 Uhr
     
Hier der Link auf den Trailer: http://the-tree.pandorafilm.de/  
Flogni
31.01.2012
12:36 Uhr
     
zum Thema Baum

Der Film THE TREE der französischen Regisseurin Julie Bertucelli schildert, wie ein großer Feigenbaum nach dem unerwarteten Tod des Vaters zum Gesprächspartner der achtjährigen Simone wird. Sie empfindet in ihm die Seele des Verstorbenen, sucht Rat und findet Trost.
Den sehenswerten und nachdenklich stimmenden Film habe ich auf den Hofer Filmtagen 2011
gesehen.
 
Luise
31.01.2012
11:26 Uhr
     
Der Trost der Bäume : in der Nähe meiner Wohnung gibt es eine dicke Eiche von der aus ich weit ins Land sehen kann. Dahin gehe ich zugerne und lehne mich an ihren dicken Stamm. gleich bin ich wieder gut geerdet und getröstet. Danke für die guten Beiträge. Herzlichst Luise  
Winfried Schley
28.01.2012
09:02 Uhr
E-Mail Homepage  
Der Mensch gleicht einem Baum.  
jakobus
28.01.2012
08:21 Uhr
     
Günter Eich
Ende eines Sommers
Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume? Wie gut, dass sie am Sterben teilhaben!
Die Pfirsiche sind geerntet, die Pflaumen färben sich,
während unter dem Brückenbogen die Zeit rauscht.

Dem Vogelflug vertraue ich meine Verzweiflung an.
Er mißt seinen Teil von Ewigkeit gelassen ab.
Seine Strecken werden sichtbar im Blattwerk als dunkler Zwang,
die Bewegung der Flügel färbt die Früchte.

Es heißt Geduld haben.
Bald wird die Vogelschrift entsiegelt,
unter der Zunge ist der Pfennig zu schmecken.

Aus: Botschaften des Regens
 
tg
26.01.2012
18:52 Uhr
     
Was wären wir ohne den Trost der Bäume- (Günter Eich???) wohlwahr.
Warum wohl den Erschöpften das Schädliche lockt (Musil) ? Etwa darum, weil das Gute Kraft braucht, Mühe macht, genaues Hinschauen verlangt, auch kurzfristig jedenfalls Zurückstellen des eigenen Vorteilnehmens.
Erschöpft im Sinne von ausgeschöpft, ausgebrannt, läßt ja nach dem nächsten Strohhalm greifen, will und muss es sich leichtmachen.
Aber die Schöpfung ist herrlich reich und voller Gaben. Auch deine eigenen Gaben sind Potential des Herrn der Schöpfung.
 
Tassita
26.01.2012
13:19 Uhr
E-Mail    
Die Stille des Parks
Bäume spenden Seelentrost
Und Liebe erwacht

A.J.
 
Winfried Schley
24.01.2012
17:46 Uhr
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Noch eine Stimme zum Thema „ganz oder gut sein“:
„Jesus Christus ist auf die Welt gekommen, um uns Menschen zu erlösen. Er hat mit seinem Leben und seinem Leiden die Grundlagen dafür geschaffen. Die Erlösung ist nicht vollendet. Christus will sein Erlösungswerk durch Menschen fortsetzen. So will er in uns wieder Mensch werden, bis wir ganz Christus, genauer ein anderer, ein neuer Christus auf Erden werden.
Das kann aber nur mit Menschen geschehen, die sich so für Christus öffnen, dass eine Gnade durch sie zu anderen fließen kann. Seine heilende und erlösende Kraft will durch uns zu den Menschen strömen. Das kann nur in dem Maße geschehen, in dem wir uns loslassen, um ganz durchlässig zu werden.“

von Franz Jalics, (der monatelang mit Kapuze über dem Kopf und gefesselten Händen von der argentinischen Militärjunta gefangengehalten wurde.)
 
Winfried Schley
23.01.2012
06:18 Uhr
E-Mail Homepage  
Zum Thema "ganz oder gut" vgl. Der Mensch gleicht einer Zwiebel.  
tg
22.01.2012
17:38 Uhr
     
Ihr, ihr sollt vollkommen ganz sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ganz ist.
Matthäus 5,48
Vorangegangen ist Jesu Forderung, auch unsere Feinde zu lieben. Und auch das an uns zu akzeptieren, was uns mangelhaft scheint. Jesus zieht uns in ein Projekt, das die feindlichen Linien überwindet und auch mit dem uns Entgegenstehenden ein Ganzes bildet. Die Power dazu sollen wir nehmen aus einem Bewusstsein, dass Gott auch umschließt, was ihm widersteht und Finsternis nicht finster bei ihm bleibt, sondern ihm die Nacht leuchtet wie der Tag (Psalm 139,12).
So sollen wir auch aufs gute Ganze ausgestreckt sein, sollen uns wissen als Kinder dessen, der alle Gegensätze vereint und uns schon als versöhnende, verschwesternde Friedenstiftende braucht. Dass wir unser Quantum Miesheit hier nicht loswerden, ist wohl so. Aber wir brauchen ja nicht immer wieder das gleiche Unheil anzetteln.
 
C.Siegert
22.01.2012
12:08 Uhr
     
Einen gesegneten Sonntag allen ! @monika : Du bist gut , aber auch leicht intolerant, meine ich . Warum oft mit einem Vorwurf ? Sei immer behütet !  
Ds
22.01.2012
10:02 Uhr
     
@Monika, TG: einverstanden, was das entweder oder angeht. CG Jung meint dann wohl: ..ganz sein oder immer nur gut? Wir können nicht immer nur gut sein! Und wenn - Musil zit. nach TG - den Erschöpften das Schädliche lockt, Frage: braucht er das, um ganz zu werden, im Sinne von geheilt, nicht (mehr) erschöpft? Und was hat das Wortspiel mit SCHÖPFUNG zu tun? Danke für erste Rückmeldung. Herzlich einen guten und ganzen Sonntag Euch Geschöfen Gottes allen! Delf  
Monika Glaessel
21.01.2012
19:54 Uhr
     
CG Jung: Willst du ganz sein oder gut?
Immer diese entweder - oder Fragen, damit machen wir uns doch nur das Leben schwer, kann ich nicht versuchen ganz und gut zu sein? Schädlich und nützlich sein , zu uns und anderen gehört zum Leben.
Frei sein, alles einmal sein zu dürfen in diesem Leben und es auszukosten bis zum Rand, natürlich öfter den Engel in uns füttern, statt des Wolfes (Zitat Traugott Giesen),aber auch froh, traurig, lustig, ungerecht, blöd,
helfend, angenervt, liebevoll sein zu dürfen, diese Freiheit nehme ich mir und ich bin mir sicher, daß Gott mich immer liebt, auch in meiner Unvollkommenheit.......ich bemühe mich ja gut zu sein und auch den Wolf in mir anzunehmen, ohne ihn allzu groß´werden zu lassen oder permanent mit einem schlechten Gewissen rumzulaufen. Das Leben ist schön, liebe Mitmenschen und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung und wir haben jeden neuen Tag die Chance unser Leben zu gestalten........
 
DS
21.01.2012
15:01 Uhr
     
wer definiert denn, was schädlich ist?
CG Jung : willst du ganz sein oder gut?
Das mal bitte weiter hier diskutieren, danke von Delf
 
tg
20.01.2012
17:50 Uhr
     
Sich etwas Schädliches verbieten können, ist die Probe der Lebenskraft. Den Erschöpften lockt das Schädliche- Irre was? So der Musil  
Menke
19.01.2012
15:07 Uhr
E-Mail    
Ich schaue mich an!

Wenn Gedanken lesen könnten was wir Schreiben,dann Erkenne ich mich wieder und Spüren.
Was Glauben deiner Intressen Du nach aussen und innen trägst,dass stell in den offenen Raum.
Bundespräsident,Katastrophen und Tot sind augenfällig für Menschen von weit her.
Im Intressenkonflikt ist sich jeder nahe genug,auch in der Selbstdisziplin.
Wo kannst Du abgeben,was hält Dich fest im Ungemach deiner Wirklichkeit.
Ich Lebe,so habe ich Angst.
Ich bin eingebunden und habe Angst
Meine Gefühle streben nach der Angst.
Mein Glück hat die Angst überwunden.
Auch das Neue Jahr,hat sich schon in deine zurückliegenden Jahre eingebunden.
 
Kathrin
17.01.2012
13:55 Uhr
     
Auch ich glaube daran, seit ich am Totenbett meiner Eltern bei all der Verzweiflung über ihr Weggerissensein und über mein Verwaistsein beide Male eine ganz friedvolle Ruhe spürte ...
wie ein inneres Wissen, dass es eigentlich
"in Ordnung" ist.
Dass sie tatsächlich im Glück sind.

"Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn, von welchem unser
Sonnenlicht nur der Schatten ist."
(Arthur Schopenhauer)
 
tg
17.01.2012
13:23 Uhr
     
Statt viel Liebes zum Abschied erhoff ich mir einen großen Bahnhof zur Ankunft, sagte ein wacher Mensch und meinte damit, er habe helle Ausichten für drüben. Wie das Jenseits eingerichtet ist, das können wir immer nur mit unsern irdischen Maßstäben uns ausdenken. Darum : Lass dich überraschen. Wenn Gott schon eine so grandiose Welt erschaffen hat, dann hat er mit uns noch viel vor. Sonst wären wir doch nicht mit so viel Sehnsucht ausgestattet. Diese Sehnsucht ist Versprechen. Das glaube ich fest.  
Tassita
15.01.2012
15:35 Uhr
E-Mail    
Dem kann ich mich nur anschließen. Danke Delta.


Zum Engel der letzten Stunde,
den wir so hart den Tod nennen,
wird uns der weichste,
gütigste Engel zugeschickt,
damit er gelinde und sanft
das niedersinkende
Herz des Menschen
vom Leben abpflücke
und es in warmen Händen
und ungedrückt
aus der kalten Brust in das hohe,
wärmende Eden trage.

Sein Bruder ist der Engel
der ersten Stunde,
der den Menschen zweimal küsset,
das erste Mal,
damit er dieses Leben empfange,
das zweite Mal,
damit er droben
ohne Wunden aufwache
und in das andere lächelnd komme,
wie in dieses Leben weinend.


Jean-Paul


Ganz leise verklungen
ist die Sinfonie,
von der man bisher
die leidenschaftlichsten
Töne vernahm.

Wohl manchmal verhalten,
aber niemals unhörbar,
eher oft unerhört -
wie man so sagt.
Voller Temperament
in schillernder Manier.

Und dann am Ende
so zart und ruhig.

Was bleibt, ist die
zärtliche Melodie
der Stille,
die niemals verklingt
und auf immer verbindet
mit dem Komponisten
der großen Musik
dieses Lebens.

Alice Jolliet (Tassita)
 
Claus
14.01.2012
22:21 Uhr
     
@ Delta : Vielen herzlichen Dank für dieses wunderbare Gedicht passend zu dem Tod von Frau Pastorin Reimann und Trost für uns alle, die wir liebe Menschen gehen lassen mussten.  
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