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Autor Nachricht
Indrasun
22.09.2011
08:47 Uhr
     
Genau, und das versuche ich, seit ich ungefähr 13 bin. Mich ändern meine ich. ( : Nein, ändern ist vielleicht äußerlich. Ich meine immer mehr ich selbst sein. Und das bedeutet auch immer natürlichlicher leben. zu mir selbst stehen, immer weniger in die Natur eingreifend, immer gesünder mich ernähren. Ich erlebe, dass das ansteckend ist an mir selbst und freue mich, wenn ich anstecke. Den Rest machen die da oben.. Der Papst kann da wenig zu beitragen, authentische Begegnungen sind wesentlich dafür. Indrasun  
Claus
21.09.2011
22:39 Uhr
     
Welche erbärmliche Intoleranz zeigen "Volksvertreter", die der Papstrede nicht beiwohnen wollen? Gleichzeitig werden wir täglich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezwungen, den Ausführungen von Gregor Gysi und Genossen zu lauschen. (so schnell kann man den Ton gar nicht abstellen - falls jetzt hier Protest aufkommen sollte...)
Letzte Nacht aber sah ich den Beitrag eines bekannten Wissenschaftlers, der sich erstaunt zeigte, wie kleinkariert wir uns mit Dingen beschäftigen wie dem Öffnen der Fenster beim Papstbesuch etc. , obwohl feststehe, dass in deutlich weniger als 2ooo Jahren kein menschliches Leben mehr auf der Erde möglich ist, wenn wir uns nicht dringend ändern. Das gibt zu denken.
 
rbbln
21.09.2011
15:49 Uhr
     
ganz toll, sophie, daß Sie dem Leser "Berliner" erklärt haben, warum die Fenster für kurze zeit geschlossen bleiben sollten. Ich glaube, der Leser hatte alles falsch verstanden und glaubte, der Papst sei gegen lüften.
aber nun ist alles geklärt. Die genannten Kosten für den Altaraufbau stimmen überhaupt nicht - da sollte genauer recherchiert werden!!!!!!!! solche falschen Angaben heizen nur auf - also warum?
 
Sophie
21.09.2011
09:42 Uhr
     
Voriger Eintrag fehlerhaft. Korrektur:
Es ist doch absurd, dass der Papst in manchen Punkten genau das sagen würde, was die Leute vertreten, die das Parlament demonstrativ verlassen wollen. Zur Zeit haben wir echt wichtigere Sorgen als die Befindlichkeiten von Schwulen, Lesben und Geschiedenen, die es in Europa, ganz gleich, was der Vatikan dazu sagt, gut haben.
Es wäre außerdem nicht schlecht, wenn er mal über den Zusammenhang zwischen warmherzigen Elternhäusern und Bildung reden würde, den man gerade an ihm selbst so schön ablesen kann, kommt er doch aus einem einfacheren Elternhaus.
Dass man die Fenster nicht öffnen soll, muss jeder nach dem Attentat auf JF Kennedy nachvollziehen können. Dass er gefährdet ist, weiß jeder seit JP II. Er selbst ist eher gelassen. Nach seinem Antritt fuhr er ein Stück offen durch Rom. Er liebt die Abschottung weniger, aber die Welt ist brutal und macht vor Päpsten nicht halt.
Es ist satt bekannt, dass er vor seinem Dasein als Papst sehr bescheiden in Rom lebte. Er ist kein unbescheidener Mann.
Alles Gute im Bundestag, Papst Benedikt! Ich selbst bin gespannt auf Ihre Rede.
 
Sophie
21.09.2011
09:37 Uhr
     
Es ist doch absurd, dass der Papst in manchen Punkten genau das sagen würde, was die Leute vertreten, die das Parlament demonstrativ verlassen wollen. Zur Zeit haben wir echt wichtigere Sorgen als die Befindlichkeiten von Schwulen, Lesben und Geschiedenen, die es in Europa, ganz gleich, was der Vatikan dazu sagt, gut haben.
Es wäre nicht außerdem schlecht, wenn er mal über den Zusammenhang zwischen warmherzigen Elternhäusern und Bildung reden würde, den man gerade an ihm selbst so schön ablesen kann, kommt er doch aus einem einfacheren Elternhaus.
Dass man die Fenster nicht öffnen soll, muss jeder nach den Attentaten auf JF Kennedy nachvollziehen können. Dass er gefährdet ist, weiß jeder seit JP II. Er selbst ist eher gelassen. Nach seinem Antritt fuhr er ein Stück offen durch Rom. Er liebt die Abschottung weniger, aber die Welt ist brutal und macht vor Päpsten nicht halt.
es war satt bekannt, dass er vor seinem Dasein als Papst äußerst bescheiden in Rom lebte. Er ist kein unbescheidener Mann.
 
Berliner
20.09.2011
21:14 Uhr
     
Von einem Gast (besonders vom Stellvertreter Gottes auf Erden) wünsche ich mir mehr Bescheidenheit. Wenn in Berlin das Sicherheitsaufgebot bedeutend umfangreicher und kostenintensiver ist als beim Staatsbesuch von Obama, dann ist irgendwo nicht mehr die Kirche im Dorf.
Ich möchte aber dennoch betonen, dass ich mich von dem kindischen Verhalten einiger Bundestagsabgeordneter und den Farbanschlägen auf die Nuntiatur distanzieren möchte - das ist auch kein Ausweg, aber ich denke, dass man hier seinen Unmut über solche (un)christlichen Darstellungen, wie sie der Papst zeigt, kritisch aussprechen soll. Schließlich fällt dieses protzige Auftreten auf die gesamte Kirche zurück...
 
tg
20.09.2011
19:50 Uhr
     
statt dieses oberlehrerhaften Zurufes wünscht ich mir schon etwas mehr Substanz. Tg  
jakobus
20.09.2011
16:21 Uhr
     
Leute: Beherrscht Euch - wie Ihr auch immer zum Papst stehen mögt, er ist unser Gast!  
Berliner
20.09.2011
08:55 Uhr
     
Ich möchte Papst sein! - Dann würde ich den Verantwortlichen, der für NUR EINE Messe einen Altar in Kostenhöhe von 300.000 € (in Worten: DREIHUNDERTTAUSEND!!!!!) im Olympiastadion aufstellen lässt - exkommunizieren...  
Monika Gläßel
19.09.2011
11:44 Uhr
     
Ich möchte nicht Papst sein, gar nicht so einfach es allen recht-zu-machen!
Das mit dem Bundestag hätte er sich sparen können.........
 
Berliner
19.09.2011
07:29 Uhr
     
Waaaaaas?????? - Der Ppst steht über solchen Dingen - OH, weih, noch so ein der Welt total Entrückter, der den Blick zur Realität verloren hat (der letzte Eintrag) - wenn es so wäre, warum diese panische nach außen getragene Angst . Große Ehre dem Vorgänger!  
rbBln
18.09.2011
22:27 Uhr
     
ich glaube, der papst steht über solchen dingen - wie den letzten beiden einträgen ...  
Berliner
18.09.2011
14:20 Uhr
     
Der Papst kommt nach Berlin. Entlang seiner Fahrroute in Berlin darf KEIN Fenster geöffnet werden, auch nicht zum Lüften (so bekommt man nichts von seinem "Weihrauchversprühen" :-) mit) Im Bereich Südstern (Päpstliche Nunziatur) darf keine Linienbus halten. Ja, Vorsicht ist geboten, Attentate gab es leider schon häufig, auch ein Papst ist davon nicht verschont - dennoch sei die Frage gestattet: Dieser beileibe SEHR übertriebene Sicherheitsaufwand!!?? - ist das die päpstliche Zur-Schau-Stellung seines Gottvertrauens?  
tg
17.09.2011
21:07 Uhr
     
Willkommen, Bruder Papst.
Sie wollen Ihre Gemeinden besuchen, gut; Sie wollen die evangelischen, die muslimischen, die jüdischen Mitgeschwister begrüßen- auch gut. Sie kommen auch als Staatsoberhaupt von Vatuikanstadt, das bringt Ihnen die protokollarischen Rechte eines Staatsoberhauptes auf Staatsbesuch- Schon gut, daß wir Bundesrepublikaner diese Konstruktion tolerieren, obwohl die Protestanten nicht verstehen, daß Kirche auch Staat sein kann. Die Theologie des römischen Lehramt behauptet den Anspruch der Päpste auch auf Politische Herrschaft als Konsequenz aus dem Unfehlbarkeitsdogma. Darum zurecht das Grummeln vieler, wenn Sie im Deutschen Bundestag sprechen. Da, am Ort der vollen Souveränität des Volkes, werden sie hoffentlich nicht beanspruchen, die weltliche Theokratie zu repräsentieren.
Sollten Bundestagsabgeordnete ihrer Rede fernbleiben wollen, so wird das höfliche Präsidium ausgediente Abgeordnete oder andere Mitarbeiter (?) bereithalten, um die Reihen zu schließen. Das, Bruder Papst, verbitten sie sich bitte.Ansonsten Ihnen in der alten Heimat eine friedliche Zeit . TG
 
DS
16.09.2011
08:47 Uhr
     
wunderschön bleibt wunderschön -
aber: wichtig bleibt.... hintern abputzen.
diese drastische klarheit inTGs worten mag und brauch ich!
Danke dafür. Delf
 
Flogni
14.09.2011
19:06 Uhr
     
Le Havre - ein wunderbarer Film über Toleranz, Hoffnung und Nächstenliebe

Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki hat mit seinem neuesten Film "Le Havre" wieder ein berührendes
Meisterwerk geschaffen. Man muss allerdings seinen lakonischen, fast spröden Stil mögen. Stilistisch er-
innert er an Robert Bresson´s Filme, die durch einen radikalen Schnitt geprägt sind. Wenige Bilder werden hart aneinander gesetzt - die Geschichte entsteht im Kopf des Zuschauers(Beispielhaft die Präfekturszene).
Die erwachende Hilfsbereitschaft der Nachbarn, die Suche nach dem Großvater des farbigen Jungen,
die Wandlung des Kommissars vom Saulus zum Paulus sowie die Wunder genannte Genesung der
krebskranken Frau wecken anteilnehmendes Schauen und wirken nach dem Filmende noch lang nach.
 
Kathrin
14.09.2011
11:56 Uhr
     
Zu "Kunst ist etwas Wunderbares" fiel mir wieder einmal einer meiner Lieblingssätze Hermann Hesses ein:

"...das Malen ist wunderschön. Man hat nachher nicht wie beim Schreiben schwarze Finger, sondern rote und blaue."


Kathrin
 
Sophie
14.09.2011
11:44 Uhr
     
Widerspruch: @tg: ich soll zwar immer 14 Einträge abwarten, was ich sinnvoll finde, aber dies, tg, ist doch zu drastisch. Eindeutig Veto: ich will jetzt nicht die schönste Ausstellung beschreiben, die ich je gesehen habe, nur sagen, wie sie war: 'Es werde Licht!' Auch sagen, was sie anrichtete: Sie machte das Herz leicht, die Seele anmutig gelassen, den Gang schwebend, und im Prinzip rettete sie mich vor etwas, auf das ich hier nicht eingehen will. Claude Monet, Gottes Apostel des Lichts und der Natur. Wir wollen festhalten, dass er die längste Zeit seines Lebens kämpfen musste, dabei seine erste Frau, Camille, verlor, die einer Lungenentzündung erlag, und dass Künstler oft arm sind und andere sich später an ihnen bereichern und die Bilder öfter in unterirdischen Safes landen.
Nein, wichtig ist dies: Man kann nur Hintern abputzen, wenn man aus sowas Kraft bezieht. Und unsere Kleinen, woraus beziehen sie ihre Kraft?: Aus dem Malen, der Kreativität. Das erst macht sie gut in der Schule. Das stört mich auch oft an der Diskussion um die Sprachkenntnisse von Zuwanderern: Kreativitätsförderung wird nie dabei erwähnt. Das stört mich auch an den Schulen: Kunst als Fach mit Noten und Themenvorgabe, wie absolut absurd! manches Talent geht dabei für immer verloren. Kunst, Musik und Sport sollten notenfrei unterrichtet werden.
Nein, tg, wenn Leute anderen den Hintern abputzen, ist das lobenswert. Aber Kunst gehört zu den Dingen, die dafür Kraft geben. Und Kunst ist religiös, wenn man mal an Höhlenmalerei wie in Lascaux, Altamira denkt oder an die italienische Renaissance oder Cranach oder Dürer.
Kunst ist ein Lebenselixier! Und damit wichtig.
 
tg
13.09.2011
11:31 Uhr
     
Kunst íst etwas Wunderbares. Und es kann so vieles sein. Nur eins ist sie nicht: Wichtig. Wichtig ist nur, wer mit wem spricht, wer wem was zu essen gibt, wer wem den Huintern abputzt, wenn er es selber nicht mehr kann.
Howard Buten im Süddeutschen Magazin vom 5.7.91- Damals arbeitete er mit autistischen Kindern und gab als Hauptberuf "Clown". an
 
TG
12.09.2011
13:51 Uhr
     
In Keitum gelang Gutes: Die Arena wurde wieder hergereichtet und die 7. Skulpturtage dort veranstaltet: Sonntag wurden die Kunstwerke versteigert und die Auktion erbrachtn 900 bis 6500 € Ich durfte die Preise hochtreiben- auch mit dem Satz: "Geld ist nur ein Gutschein, den man beizeiten gegen Kostbarkeiten eintauschen und nicht horten sollte."  
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