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corinna
07.04.2009
13:52 Uhr
     
Gottes Schöpfung
Der wunderschöne Frühling ist so einfallsreich und farbenfroh. Gottes Schöpfung ist ein riesen Geschenk an uns. Ich hoffe, ich kann sie je in seinem Sinne ehren, bewahren und wertschätzen. Viele bemühen sich um unsere Natur.
Aber warum haben manche Menschen so viel Macht unsere Natur zu zerstören und wir müssen ohnmächtig zusehen? Ich denke da aktuell an die Speedboote der Firma "Sailing", die im Auftrag der Adler Reederei an Ostern Fahrten für Touristen durchs Schutzgebiet Wattenmeer von List / Sylt bis nach Dänemark anbieten (Geschwindigkeit bis zu 100 km/h). Genau in diesem Gebiet erwarten jetzt Robben und Schweinswale Nachwuchs und brauchen unbedingt RUHE.
Ich bin wirklich geschockt. In Kiel hieß es, sie können nichts machen, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Aber wer kontrolliert das auf dem Meer? Hält sich "Sailing" daran, wenn es doch auf seinem Flyer mit "Rennbooten" wirbt.
Was sage ich Gott, wenn er mich fragt, ob ich seine Schöpfung bewahrt habe? Reicht da mein kleiner Anteil aus meinem Leben aus? Bin ich nicht mitverantwortlich für das große Ganze, für die Natur, das Meer , die Tiere?
Ich habe so eine Wut, wenn ich mir vorstelle, dass da so Leute-just für fun- das Wattenmeer durchpfügen-ohne Rücksicht auf die Tiere.
 
SB
05.04.2009
18:42 Uhr
     
Heute bei herrlichem Frühlingswetter auf den Spuren von Martin Luther und der Heiligen Elisabeth
auf der Wartburg. Was für ein schöner Tag mit so vielen Eindrücken !
Do, stell Dir vor auch dort weiße Tauben vor den alten Gemäuern , ich musste sofort an Dich denken.
Danke für diese schönen Erlebnisse, die unser Herz so froh machen.
Euch allen eine sonnige, frühlingshafte Woche mit der Vorfreude auf das Osterfest und ein ganz besonders
lieber Gruß an Kathrin
von SB
 
Luise
05.04.2009
13:54 Uhr
     
Ja Kathrin, dass hab ich auch schon manchmal gedacht, mal eben sich treffen und austauschen, es wäre sicher sehr bereichernd. Einen schönen Film habe ich gerade gesehen : P.S. Ich liebe Dich. War sehr skeptisch zuerst, aber das die Liebe bleibt auch über den Tod hinaus und ein gehüteter Schatz ist, davon lebt dieser Film und auch davon, dass das Leben weitergeht und neue Chancen, andere Facetten bietet.
Einen gesegneten Sonntag mit herrlicher Frühlingsluft allen Lebensmutigen.
 
Menke
02.04.2009
21:51 Uhr
E-Mail    
Abschied der nicht sein konnte!

Ruhe in der Dunkelheit und deiner Aufrichtigkeit,dann gibt es keinen Abschied,sondern nur Abschiede für morgen und übermorgen sich immer wiederholend im Gleichklang.

Veränderungen kündigen sich meist an,wenn auch feinfühlig für wenige, ob gewollt oder hinterhergebracht, immer die gerade oder ungerade Zahl.
Mal auftauchend,wiederkommen mit Zeitverschiebung aber wie auch immer ein Stück Zeit von mir in mir.
Mal kommen Abschiede zurück, dann nicht richtig durchlebt und nach vorn geschaut mit dem ewig Vergessen ins Unbegreifbare .
Nicht immer schön wenn dann auch nicht festhaltend.
So lasst uns Abschiednehmen üben,um immer wieder von neuem Einlassen zurückkommen, wenn nicht anderes gewollt dann wenn so vorbestimmt auch als schön im Vergessen mit brauchbarer Traurigkeit.
 
SB
01.04.2009
17:08 Uhr
     
Liebe Kathrin,
in den letzten Tagen habe ich oft an Dich gedacht, das Ganze hat mich sehr berührt.
Zur Zeit hängt im "Schaukasten" unserer Kirche der Spruch : " Es soll nicht dunkel bleiben über denen die in Angst
sind". Ich finde das ist doch ein " Lebensmut-Angebot" !
 
Kathrin
01.04.2009
16:45 Uhr
     
Ihr findet so schöne Worte, das tut gut.
Ich wünsche euch auch alles Liebe. Im Geiste habe ich uns eben an einem Tisch versammelt gesehen, an einem echten, nicht virtuellen, in was für Augen man da wohl blicken würde. Eigentlich schade, dass man nicht ganz spontan sagen kann: was haltet ihr von nachher so gegen vier?
Viele Grüße
von Kathrin
 
Delta
01.04.2009
15:15 Uhr
     
Liebe Katrin,
ich denke so oft an dich.
Als ich gestern das Gedicht las, konnte ich in jeder Zeile ein wenig von deiner Hoffnung entdecken. Nimm dir Zeit für deine Tränen und dann mach es wie dieser kleine Vogel. Fliege in den Frühling hinaus, auch wenn du dich gestutzt fühlst.

Delta
 
morgenliebe
01.04.2009
14:32 Uhr
     
, welch schönes Geschenk Kathrin. Du warst traurig, und jetzt heut' morgen zeigt sich Dir die Amsel, und vielleicht meinte sie " Mach Dir keine Sorgen Kathrin, schau, mir geht's einigermaßen gut ",
wünsch' Dir herrliche Vogelkonzerte, und einen guten Tag, Ingrid.
 
Kathrin
01.04.2009
08:50 Uhr
     
Das Gedicht hat so etwas Zartes.... "Kleine Wasser ändern die Betonung".... das ist schön.
Ja, die vielen Gesichter der Liebe... Heute Morgen war da auch etwas sehr Beglückendes.
Ende letzter Woche hatte ich im Nachbarsgarten ganz viele Amselfedern gefunden, alle Schwanzfedern und noch schrecklich viele Daunen und war ganz traurig, es sah nach einem Katzenangriff aus, den "der Schwarze mit dem gelben Schnabel", wie Ingrid es so schön sagt, eigentlich kaum überlebt haben konnte.

Und eben, als ich meinen Mann verabschiedete, landete auf dem Zaun ein völlig zerrupftes, aber l e b e n d i g e s Etwas, er muss den Angriff also sehr wehrhaft überlebt haben. Völlig schwanzlos und zauselig saß er dort, aber ansonsten wirkte er sehr unverdrossen, und auch das Fliegen klappte zum Glück völlig problemlos.
Auch das war irgendwie ein ganz warmes Gefühl von Freude und Zuversicht und Liebe.
 
tg
31.03.2009
21:39 Uhr
     
Das lass Dir gesungen sein. Du hast es gefunden, es ist Dein Frühlingserwachen: Die Liebe kommt in neuen Kliedern wieder  
Kathrin
31.03.2009
16:38 Uhr
     
Dieses Gedicht von Rilke entdeckte ich eben und finde es schön, daher wollte ich euch teilhaben lassen.


Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,

greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit ins Land und zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 (Muzot, etwa 20. Februar 1924)
 
Kathrin
31.03.2009
07:36 Uhr
     
Danke, Ihr Trost bedeutet mir viel. Ich werde versuchen, es zu verinnerlichen. (Wenn man es doch nur wirklich w ü s s t e...)
Naja, so richtig jung und jugendlich war keiner mehr von uns vor den nahezu acht bis neun Jahren, als wir uns begegneten... Er war damals schon Anfang 50, ich fünfzehn Jahre jünger. Aber irgendwie hat Zeit und Raum sowieso nie eine Rolle gespielt.

Dankbare Grüße von Kathrin
 
tg
30.03.2009
20:27 Uhr
     
Weh tut auch, so nebenbei nur vom Tod des Liebsten zu hören. Erstaunlich ist , daß er garnicht fünf jahre gealtert ist wie Du, sondern, der Junge, der Jugendliche geblieben ist, der von damals, als Ihr euch liebtet. Das ist eine Achterbahn hinund zurück- in erinnerung an ihnbist du auch die von vor fünf, sechs Jahren.
weh tut,daß man nicht mittrauern durfte -das mußt du jetzt tun. und darin steigt eure Liebe noch mal zu neuem Blühen auf.
Weh tut alle Liebe, die nicht leben durfte- durch frühen tod oder Andersgebundensein. Dies Zweifache trifft Dich/ Euch.
Aber eins ist jetzt ganz fest dran: Du siehst ihn im Glück, in der vollkommenden Freude. Er ist angekommen im Ewigen Leben. Du kannst jetzt ihn denken in vollkommener Gottesnähe. Leuchtend schön ist er und strahlt auf Dich , auch auf Dich heilige Energie. Und seine Liebe kommt in neuen Kleidern wieder. Siehst du Krokus, Zylla, andere schöne Blumen, flecht in Gedanken einen Kranz ihm ins schöne Haar aber diesen Kranz setz einem andern Mensche auf- Schmücken wir einander. Die uns Vorweggeganen sind, feiern schon vor. Wie müssen noch arbeiten, auch Lieben macht Arbeit.
 
Luise
30.03.2009
19:57 Uhr
     
Liebe Kathrin, dass Du uns ein kleines bißchen teilhaben läßt an Deinem Erleben und Deinen Gefühlen,
uns das Lied von Hermann van Veen schenkst empfinde ich als eine echte Beglückung. du hilfst all jenen die ähnliches erlebt haben. Ich habe gerade so darüber nachgedacht ob ich es gekonnt hätte und vor Deinem Beitrag hätte ich gedacht , dass ich dies Erleben mit mir selbst aushandeln muß. Nun weiß ich wie es besser geht, aber es gehört Mut und Überwindung dazu sich so sehr zu öffnen. Danke für denWeg .Alles Liebe Luise
 
Kathrin
30.03.2009
16:54 Uhr
     
Ich danke euch wirklich sehr für eure Anteil nehmenden Worte. Und wie sehr ich deinen Satz verstehe, Luise, "das Gefühl von Verlust ist irgendwie immer da."....

Früher habe ich immer gern bei folgendem Herman van Veen Lied in *seine* Richtung gefühlt:

"Möglicherweise ein Irrtum
Möglicherweise das Glück
Sicherheitshalber die kleinere Liebe
Seereise ohne Zurück.
Uns hat es niemals gegeben
Wir fanden nirgendwo statt
Dich übermannte ein lauwarmes Leben
Ich wurde müde und satt.
Möglicherweise ein Walzer
Möglicherweise ein Blues
Ewig vertagt - diese Stimme, die sagt:
Wenn du es tun willst, dann tu's.
Dich hab ich tragen und trösten gewollt
Du warst die Schönste von allen.
Nie hab ich Dir meine Fragen gestellt.
Du hast mir furchtbar gefallen.
Möglicherweise nur Feigheit
Möglicherweise Verstand
All mein Versäumtes Nichtausgeträumtes
behältst du als brennendes Pfand.
Möglicherweise ein Walzer
Möglicherweise ein Blues
Ewig vertagt - diese Stimme, die sagt:
Wenn du es tun willst, dann tu's...."

Aber jetzt, wo er wirklich tot ist und nie mehr an eine "Anknüpfung" zu denken, fehlen mir irgendwie jegliche Worte und Vergleiche, da hilft einem auch ein Liedtext nicht mehr so recht weiter.

Viele Grüße von Kathrin -

Ach Ingrid, bei deinem Eintrag musste ich wieder mal lächeln, denn ich hatte genau den gleichen Gedanken beim Lesen von Do's wunderschönem Domplatzerlebnis...: "Eins weiß ich auch, Daß Eine graueTaube ebenso kostbar ist..." Ich wollte ganz ähnlich reagieren, aber du bist mir zuvor gekommen...
 
weißheit
30.03.2009
14:23 Uhr
     
Berührend do, was ihr im Cafe erleben durftet. Ein wundervolles Geschenk, edle zeith. Freu' mich mit euch.
Eins weiß ich auch, Daß Eine graueTaube ebenso kostbar ist, wie Ein Dom.

Heute ist Hier auch grandiosblauer Himmel. Die Sonne läßt die weißen glänzenden Sitzbänke leuchten und Alle erwarten sehnsüchtig die Musiker. Ich mag es immer so gern, wenn dann einige weiße Meeresvögel oben auf der Musikmuschel thronen, und wie wir Menschlein auf herrlich klassische Klänge warten. Und genießen. Wenn da dann mal eine weiße Taube dazugeflogen käme... alles Gnade...
Bei mir klingelt morgens der Wecker um sechsUhr. Hatte heute noch Probleme mit der Umstellung der Zeit.
Hab nochmal eine halbeStunde weitergeschlafen, bis mich glücklicherweise lauter energischer VogelSang wiedergeweckt hat. Ich ahne, es war ein Schwarzer mit gelbem Schnabel. DANK'
Und danke Dir Kathrin für Deinen guten Wunsch,
Ein lieber Gruß von Ingrid
 
do
29.03.2009
19:29 Uhr
     
Ein schönes, unerwartetes Erlebnis heute: nach dem Besuch einer Architekturausstellung saß ich noch mit einer Verwandten im Straßencafé ganz in der Nähe des Kölner Doms ... und plötzlich tippelte nicht eine der recht unbeliebten grauen Tauben (unbeliebt, weil der Dom unter ihnen leidet) auf dem Boden einher, sondern eine weiße - so ein friedliches Bild, und als eine graue auch daher kam, wurde sie gar recht freundlich angeschaut ... die weiße Freundin hatte ihr den Weg geebnet ...
Ein fröhlicher Sonntagsausklang mit blauem Himmel.
Eine friedvolle Woche mit Bildern von weißen Tauben am Kölner Dom oder wo auch immer. do
 
TG
27.03.2009
21:39 Uhr
     
liebe Kathrin. eine von ähnlichem Schicksal betroffene Frau würde Ihnen gern persönlich mailen. Schreiben Sie mir tgiesen@gmx.de und ich gebe Ihnen die betreffende mailadresse, bzw gebe Ihre mailadresse an die Frau weiter-Ich kenne sie als absolut vertrauenswürdig. Tg  
Luise
27.03.2009
18:59 Uhr
     
Liebe Kathrin, der Beitrag ist überhaupt nicht banal, sondern so von Herzen geschrieben, das
ich sofort mitfühlen und den VerlustSchmerz spüren konnte. Mir geht es so ähnlich, der Mensch mit dem ich echte Seelenverwandschaft fühle ist nicht der Lebenspartner und auch wir haben vor Zeiten eine rationale Entscheidung getroffen die für das jeweilige Lebenskonzept auch die Richtige war. Aber das Gefühl von Verlust ist immer irgendwie da und oft habe ich gedacht, dass nur der Tod noch schlimmer sei.
Über den Beitrag war ich richtig dankbar.
An TG : manchmal ist ein Thema nicht so einfach eben zu beantworten, der Beitrag regt schon zum mitdenken an, aber schreiben braucht auch seine Zeit, die gedanken müßen reifen.
 
Delta
27.03.2009
14:04 Uhr
     
Liebe Katrin,

Das was ich dir jetzt sagen möchte, hat Ursula bereits zwei Tage vor deinem Eintrag geschrieben.
Auch ich wünsche dir, dass du die Gemeinschaft mit diesem Freund und die Liebe zu ihm als Geschenk annehmen und in dir bewahren kannst.
Besonders muss es dich treffen, wenn du in der Familie auch noch verbergen musst, wie es in dir aussieht.
Ich wünsche dir Menschen an deiner Seite, die dir zuhören, die dich in die Arme nehmen und für dich da sind.

Bleib behütet
Delta
 
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