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Dagmar Müller-Funk
08.08.2002
20:20 Uhr
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"Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, daß Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Krieg: wer die Butter hat, wird frech." sagt Kurt Tucholsky (1890 - 1935), deutscher Journalist, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik.
Soviel zum Thema Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit macht keinen Spaß, und die sich so sehr als Schmarotzer gebärden, gar noch stolz auf ihre "Abzocke" sind, können die eigentlich stolz auf sich selbst sein? Dankbar für ihre Talente, und was sie damit leisten oder Gutes tun können?
Also doch, kein Grund zum Neid, oder? Ich jedenfalls für meinen Teil, gehe gerne abends schlagskaputt zu Bett, wissend, dass ich heut wieder mein Haus bestellt habe. Auch wenn ich kein Geld für meine Arbeit bekomme, denn ich ziehe "nur" drei Kinder groß. Aber ich weiß, auch jeder Euro, den ich nur für mich ausgebe, ist verdient.
Und ich schaue immer noch, welche drei guten Dinge heute passiert sind: mein Mann hat noch immer Arbeit, die Kinder sind gesund, die Reparatur war ein Gewährleistungsfall - man kann das ewig fortsetzen.
Aber Dankbarkeit hat eine erschreckend kurze Halbwertszeit.
Schönes Wochenende allen Lebensmutigen
 
Gabriele Weischedel
06.08.2002
17:40 Uhr
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Hallo,
habe mir den letzten Pedigttext durch gelesen.
Ist natürlich schwierig, die Worte zu lesen, wenn man selbst gerade wieder in solch ein Lage sich befindet und einem das Leben 'Angst' bereitet.
Die Seele schreit und verhungert und die Gedanken lassen nicht los.
Angst vor dem Leben, Angst davor wieder einen weiteren Schritt zu gehen... Angst davor wieder Konsequenzen zu tragen.... wohin führt das.
Warum besteht mein Leben aus so viel Qual und aushalten.
Es ist so dunkel innerlich und der Tag so trübe.
Werd ich jemals frei sein, frei von allem Schicksal. Wer bestimmt den Weg und warum? - ER?
Grüße aus dem Schwabenland
 
webmaster
05.08.2002
07:29 Uhr
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Die Predigt vom 4. August kommt noch - aber frühestens am Montagabend.  
t g
30.07.2002
18:32 Uhr
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Was heißt denn "innen kein Ran". Die Weißne Haare, sind wie Schnee auf dem Dach, der noch lange nicht meldet, es sei kein feuer mehr im Kamin.
Schwester- gehen sie wieder raus, jeder der alleine sitzt im, Zug, im cafe, auf der Bank, will eeionen an der seite haben- für wie kurz oder lang auch immer.
Und die alten telefonbücher durchsehen, wen man lange nicht antelefoniert hat. Ja auch "kein anschluß unter dieser nummer"- aber einigen fällt der Hörer aus der Hand vor freude, daß nach ihnen noch jemand fragt. Wer allein ist, läßt allein-grausam aber wahr. Also ran- Jeder hat seine Strecke vor sich, sonst wäre er schon abgerufen. TG
 
Bettina Gosslich
30.07.2002
11:11 Uhr
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an alle die, die mir geschrieben haben -
es tut gut das schreiben zu können,
es tut gut es zu lesen und innen zu hören
ich danke Euch.
Da muss ich etwas schlucken, bei "ran ans Leben" wenn man schon älter ist und innen ist halt kein "ran", aber ich werde mich erinnern, wie oft ich mich geliebt gefühlt habe von wem auch immer und daß mir nie etwas passiert ist und das ich wirklich meine Zuversicht in das Positive, das göttliche setzen kann. Und wichtig ist mir zu wissen, daß ich ja nicht die einzige bin, die mit den dunklen Seiten zu kämpfen hat oder besser sie nicht loslassen will.
Danke an alle und einen schönen heute so heißen Tag.
Bettina
 
delf schmidt
25.07.2002
08:53 Uhr
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Guten Morgen Ihnen und Euch allen,
was sind das für neue Worte auf LEBENSMUT.DE, die ich vorangehendem Eintrag entnehme ? Lese ich doch gerade bei Peter Ustinow : " Wir müssen Brücken zueinander bauen, wenn wir in dieser wahnsinnigen Welt Aussicht auf Rettung haben wollen . " Christen bauen an diesen Brücken, und seinen es tageweise auch nur unfertige Brückenköpfe. Aber der Geist auch gerade dieser HOMEPAGE ist doch immer wider Brückenbau - der gewähnte Eintrag scheint mir dabei sehr verwirrt?! Guten Bau und Tag allen wünscht Delf Schmidt
 
Antje Grüger
24.07.2002
14:19 Uhr
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Kein Hass. Schon gar nicht Neid. Aber der Wunsch nach Differenzierung und Schutz all jener, die nicht können. Nicht können - aus welchem Grund auch immer. Auch wem die Motivation, die Stärke, dem Leben die Stirn zu bieten, dem der Glaube an seine eigene Leistungsfähigkeit abhandengekommen ist, der aufgegeben haben, auch jener zählt für mich zu denen, die nicht können, sind sie doch beraubt des Gefühles, gebraucht und wert zu sein, ganz objektiv ein Mangel, ein Verlust, ein Defizit. Wie schön ist es gebraucht und nützlich zu sein, Anerkennung zu bekommen.
So meine ich auch nicht jene, die am Arbeits-prozess nicht teilnehmen können, weil sie z.B. Kranke in der Familie pflegen, Kinder grossziehen etc. Eine schwere Arbeit, verantwortungsvoll, kräfteraubend. Ein Dienst auch an der Gesellschaft.
Ich spreche ablehnend von all jenen, die sich für klug und überlegen halten, die an ihrem Lebensprinzip Freude gefunden haben, anderen nehmen (nicht den Starken, sondern den wirklich Schwachen).
Was soll man von einem gesunden Menschen halten, der sich in einen Rollstuhl setzt und sich von anderen schieben lässt?
Das Wort "Stütze" spricht für sich: stützen, wer nicht (mehr) laufen KANN.
Ich zahle ganz gut Steuern. Und gönne sie von Herzen all jenen, die nichts (mehr) tun können, warum auch immer. Ich brauche keine Würdigung, bin froh, dass ich arbeiten kann. Aber auslachen lasse ich mich dafür nicht.
 
t g
24.07.2002
13:10 Uhr
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Lassen wir doch den Haß auf die, die sich vor Arbeit zu drücken scheinen. Keiner ist freiwillig nur egoistisch- wer hat ihm die Lust genommen, etwas auf die Beine zu stellen, wieviele haben ihm den Schneid abgekauft und er fühlt sich untauglich? Sicher gibt es Leute, die viel schwarz arbeiten und noch Stütze sich holen- da ist schon Wachheit des Staates gut.
Aber wer tatsächlich mit knapper Stütze durchs Leben kommt, dem gönne ich es. Soll er für die Gemeinschaft beten , soll er Gedichte schreiben, anderen vorlesen- hoffentlich finden sie die Lücke, wie sie dem Leben nützen. Und lasst uns doch froh sein, anständig zu verdienen und darum auch anständig Steuern bezahlen zu können. TG
 
Antje Grüger
23.07.2002
21:37 Uhr
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Guten Abend,
an dieser Stelle möchte ich mich den Worten von TG an Bettina anschliessen, Gottes Liebe zu jedem einzelnen ist bedingungslos, wir bleiben immer in seiner Liebe. Liebe kennt keine Schuld sondern nur Vergebung.
Was den Beitrag zur Arbeitslosigkeit angeht, so sehe ich in den Worten des aachen fans keine pauschale Verurteilung der Arbeitslosen sondern eher die von Schmarotzern.
Ich selbst war einmal ein Jahr und einen Monat arbeitslos (im den neuen Bundesländern ist es mit Arbeitssuche sehr schlimm, und ich weiss wovon ich spreche) und habe darunter sehr gelitten. Nicht wegen dem geringen Einkommen sondern genau deshalb, weil man schnell mit Schmarotzern in einen Topf geworfen wird. Ich denke, man sollte daher wirklich differenzieren, schon allein um derer willen, die arbeiten wollen. Niemals würde ich einem, der nicht kann - warum auch immer - etwas missgönnen, er trägt Last genug. Aber gerade um dieser Menschen willen, um sie zu schützen vor Gleichmacherei, würde ich auch konsequentere Massnahmen für Schmarotzer begrüssen.
 
T G
23.07.2002
18:49 Uhr
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Liebe bettina gosslich
Ja, schon hier so offen Dich zu zeigen ,hat was Gewisses: Du weißt: Gott liebt dich und braucht dich.Darum lebst du. Das kauen wie eine Nahrung, vor dem Spiegel, bei der arbeit, eim Reden mit dem Chef- einmal kurz den den Zeigefingers auf den Daumennagel drücken: Ja gott liebt mich, er hat mich ja erfunden- und weiter reden- ruhig deine bahn ziehen. Und geschehen lassen, was geschieht.
Nimm alles als das, womit Gott dich im Leben hält; und hilf ihm, andere im Leben zu halten. Gib Aufmerksamkeit, geh auf einen schweigenden zu, Lach ihn an, Gib ihm einen Kaffe, oder ein Bonbon odr halt ihm die Tür auf, oder , oder: Du wirst dich als guter Mitarbeiter Gottes merken.
Natürlich machen wir auch manches falsch.dann müssen wir um verzeihung bitten und es wieder gut zu machen suchen. Auch Gott bleiben wir vieles schuldig. Aber er hat uns doch lieb. Niemlas kannst du aus seiner Liebe fallen, nur du kannst dich für ausgottes Liebe gefallen halten.Aber Gott hat dich immer lieb, so lieb. als wärest du sein einziger Mensch.Also lass deine Schuldgefühle, sie sind eingebildet:Du ist Gottes geliebte Tochter, jetzt lebe begeistert, lache, liebe. Freu Dich. Undmach Freude. jetzt ran an dein Leben. und hör auf mit dem Schuld- zeug. TG
 
t G
23.07.2002
18:26 Uhr
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Dieses Forum "Lebensmut" soll helfen, unsern Mund zu öffnen für Anliegen persönlicher art. Wichtig dabei,das Eigene zu sagen, also anzudeuten, wie man ander betreffenden Sache beteiligt ist. Je mehr Erde eigener Erfahrung an der wurzel des Mitgeteilten hängt, um so treffender und verbindender.
Die vorige stellungnahme zur Arbeitslosigkeit ließ von der eigenen Betroffenheit des Schreibers nichts erkennen. Bitte nachreichen! Eine der nächsten Kolumnen wird vom Arbeistlossein handeln. Die Kolumne wird schließen: "Und Du, der du dem Arbeitslosen die Stütze nicht gönnst, wie erklärst du dir, dein Geld selbst verdienen zu können? Es ist doch alles Gnade; auch deine Begabung, so nützlich sein zu können, ist doch nicht dein Verdienst. Und es ist doch offen, ob du deine Arbeit behältst."
 
herbert aachen fan
22.07.2002
21:35 Uhr
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Wichtig ist, daß der Druck auf alle, die Sozialleistungen nehmen, erhöht wird. Jetzt kommt wieder das Argument, daß ja viele arbeiten wollen aber keine Arbeit kriegen ....... ja, das ist ja richtig, aber es gibt eben auch die ewigen Gelder-Nehmer. Die muß man ausfindig machen. Daher muß der Druck nachund nach erhöht werden. Es muß so sein, daß die Arbeitswilligen anfangs keine Probleme haben, aber es dann knapp wird und so auch die Eigeninitiative geweckt wird. Der linke Punker, der in Berlin mit grünen Haaren am Bahnhof lungert, muß eiskalt abgestraft werden. Notfalls darf er keinen Pfennig mehr kriegen. Sollte er dann kriminell werden, muß er zu möglichst niedrigen Kosten eingesperrt werden. Diese Kosten dürfen 200 Euro nicht überschreiten. Somit muß dann auch der Service, der in Gefängnissen ja Gang und Gebe ist, radikal reduziert werden. Wer die Gesellschaft betrügt, muß auch von der Gesellschaft abgestraft werden. Erst dann kapieren es diese Subjekte.
Ich denke, daß dann jeder Arbeitswillige vorher Maßnahmen einleitet, um wieder in Lohn und Brot zu kommen. Ausländer, die eh nur als Wirtschaftsflüchtlinge fungieren, dürfen erstens nicht das Land betreten und zweitens müssen diejenigen, die schon hier leben und der Gesellschaft die Gelder entziehen, ausgewiesen werden.
Zusammen spart das Milliarden ein, die dann in die Bildung (Stichwort PISA) , die Straßen etc. investiert werden.
Der Arbeiter muß belohnt werden, der Nichtarbeiter nicht ! Nur das ist Gerechtigkeit !
 
antje grüger
22.07.2002
12:39 Uhr
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Liebe Bettina,
gerade bin ich aus einem wundervollen Urlaub zurückgekommen und habe gleich ins Forum geschaut - ich bin gerne hier - wo ich Deinen Beitrag gelesen haben. Auch wenn ich nicht weiss, wer Dir alles schon die Hand hingehalten hat, hier ist auch meine. Ich bin 32 und habe mir vor 2 Jahren ganz ähnliche Fragen gestellt, auf die ich allein keine Antworten gefunden hätte, aber mir wurde ein Engel geschickt. Kurz: Ich kenne die Zerrissenheit, Zweifel, Ängste, Fragen und vor allem die Sehnsucht und würde mich freuen, wenn Du mit mir ins Gespräch kommen magst. Wenn Du vorab etwas mehr über mich und meine Einstellung in Glaubensfragen wissen möchtest, schaue einfach vorab auf meiner Homepage. Ich freue mich auf Dich.
Herzlich
Antje
http://www.gottistdieliebe.de
 
Bettina Gosslich
19.07.2002
17:37 Uhr
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Hallo -
ich freue mich, hier mich äußern zu dürfen -
ich freue mich, das es hier ein offenen Ohr gibt und vielleicht auch Antworten. Wahrscheinlich kommt die Antwort schon, wenn ich mich öffene und mitteile.
Ich möchte die Frage hinaussenden: Wie komme ich zum Glauben, wie verliere ich meine Kleingläubigkeit, wie den Zweifel und die Gefühle von Nicht-Wert-Sein der Liebe Gottes, das Nicht-Gemeintsein?
Hat es irgendetwas mit Schuld zu tun? Ist es so: ich verliere durch wahre Reue die Schuld und bin befreit und in Gottes Liebe wieder aufgenommen mit meiner ganzen Kraft? Wie erkenne ich die Schuld? Wie hilft mir die Kirche, Schuld loszulassen...
Fragen - Antworten? Dafür wäre ich dankbar.
Bettina Gosslich
 
T G
17.07.2002
11:26 Uhr
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Liebe Webmasterin- Sie sind wunderbar. in Ihrer Freizeit heben Sie Lebensmut ins Netz- ohne Sie wäre alles im Vergessensfluß verloren Dank, Dank TG  
webmaster
15.07.2002
18:06 Uhr
E-Mail    
Liebe Mitlesende,
wenn Ihnen auffällt, dass ein Link falsch gesetzt ist, können Sie mir das gerne melden. Erst jetzt - beim Durchsehen der Statistik der "nicht gefundenen Seiten", sah ich, dass die Kolumne vom 15.6. nicht richtig verlinkt war, und dass viele Leute vom Index aus drauf zuzugreifen versuchten.
Also, es wäre schön, wenn ich dann eine kurze Meldung kriegen würde, damit ich es gleich korrigieren kann.
 
Petra Niesen
13.07.2002
21:07 Uhr
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Lieber Pastor Giesen,
wir haben am Sonntag,den 07.07.02 als Urlauber am Gottesdienst teilgenommen.
Ihre Worte haben uns sehr viel Kraft gegeben.Wir sind dankbar,dass wir mit Gottes Hilfe wieder gesund zu Hause angekommen sind und freuen uns schon auf den Gottesdienst in St.Severin im nächsten Jahr....
 
t g
12.07.2002
17:52 Uhr
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Heute in Überlingen die Trauerfeier. Der Präsident des Heimatlandes der Zutodegekommenen bedankt sich für die Suche, die Hilfe, die Menschen , die mit Kaffee und Broten die Suchtrupps unterstützt haben.-Mir kamen ins Gedenken die Brotscheiben, die den Kriegsgefangenen in Russland zugesteckt wurden. Das gehört alles zu der Liebe, von der gesagt ist, daß sie nicht aufhöre.Tg  
webmaster
07.07.2002
23:11 Uhr
E-Mail    
"Was bedeutet diese Tragödie für jeden Einzelnen von uns?
Sie bedeutet, dass wir wieder einmal auf die biblische Grunderkenntnis zurückgeworfen sind, dass es vor Nacht leicht anders werden kann, als es am frühen Morgen war, und dass wir deshalb gut daran tun, mit dieser Bitte auf den Lippen jeden einzelnen Tag zu beginnen und zu beschließen und danach zu leben: "Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden." (Psalm 90,12)
Und die Tragödie bedeutet auch, dass persönliche Schuld an allen Ecken und Enden lauert und keiner von uns dagegen gefeit ist. Weshalb jeder Einzelne von uns gut daran tut, sein Bestes zu tun, vor allem aber nicht mit dem Finger auf jene zu zeigen, die in einem kurzen Augenblick vielleicht nicht ihr Bestes gegeben haben." (Andreas Koch, Rundfunkpfarrer)
 
Antje Grüger
06.07.2002
13:44 Uhr
E-Mail    
Ein kleines Gebet, gefunden in den Weiten des Internets, das mich sehr berührt:
HERR,
DEINE Hände: sie laden mich ein,
DEINE Hände: sie zeigen mir: Komm!
DEINE Hände: sie lassen mich spüren:
Ängstige dich nicht, ich bin dir treu,
ich schenke dir Gewißheit, ich bin die Liebe.
In DEINEN Händen, HERR,
bin ich geborgen, ich weiß, dass ich nicht zugrunde gehe.
Aus DEINER Ordnung kann ich nicht fallen, und wenn ich in tausend Abgründe stürze,
- ich falle in DEINE sanften liebenden Hände, DU bist stets schon da, immer, ewig.
(Quelle: Walter Melos, Dr. Franz Xaver Schmid)
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und Gottes Segen spürbar an eurer Seite.
 
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