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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
SB
05.08.2011
14:23 Uhr
     
Hier mal eine wunderbare Lebensweisheit von Meister Eckhart :

Die wichtigste Zeit ist immer dieser eine Augenblick. Der wichtigste Mensch ist immer der, der mir gerade gegenübersitzt.
Das wichtigste Tun ist immer die Liebe.

In diesem Sinne......
 
Luise
05.08.2011
14:06 Uhr
     
.......und dann war da noch der schöne Beitrag über die Kathedralen. Den habe ich sehr gerne gelesen. und es hat mich erinnert an die romanischen Kirchen in Frankreich die zum Pilgerpfad von "St Jaques de Compostella "gehören und oft ein immense Größe haben aber in einem ganz kleinen Dorf liegen (zB Conques). Zeit-und Glaubenszeugen. Danke Luise  
Luise
05.08.2011
12:36 Uhr
     
ach danke Kathrin, ich habe auch gedacht es könnte eine neue Wendung geben. Ich hatte wirklich gehofft, dass jemand der" 7 Sprachen lesen "kann, die Sprache der Herzlichkeit bei Lebensmut auch liest und versteht. Zu schade, da hilft tatsächlich nur noch überlesen, ignorieren und auf die guten Beiträge eingehen. Es ist wie im wirklichen Leben, da gibt es solche Momente ja auch.  
Kathrin
05.08.2011
11:59 Uhr
     
Sorry Netiquette, aber mir hing das anmaßende, überhebliche, verächtliche, größenwahnsinnige Gerede einfach nur noch zum Hals raus, trotzdem wars verschwendete Energie, darauf einzugehen.

Wird mir nicht wieder passieren.
 
Trauer
05.08.2011
11:29 Uhr
     
was ist das denn für ´ne Nummer auf Lebensmut.de.
Ist von den Botschaften hier nicht mehr hängengeblieben als das Gezicke?
TR
 
Kathrin
05.08.2011
11:14 Uhr
     
Bist Elvis - kriegst nen Lolly.  
Sophie
05.08.2011
10:11 Uhr
     
Liebe Kathrin! Sie dichten. Dichtung und Wahrheit in Blankenese. Wahrheit mag "unterfordert" sein. Geistig unterfordert. Das kann man nur ändern, wenn man Zeit hat. Ich habe keine Zeit, und daher bin ich überfordert. Einsam? Mit einem gütigen Mann, der seine Fehler hat wie alle Männer - so what - und drei prima Kindern, die mich immer noch gern haben, ja, die mir sogar für manches dankbar sind? Einsam mit einigen großartigen Freunden, alle älter, die alle schon vier-, fünffache Großeltern sind? Ich kann da nur lachen. Wenn ich engagierter wäre, könnte ich rund um die Uhr das Haus voll haben, aber ich habe zu wenig Zeit, zu häufig Rückenprobleme und muss zu früh aufstehen, was mir nicht gut tut. Ganz banale Probleme. Sie wollen das nicht verstehen, dass Sie es sind, die hier gestern ein Problem erzeugt haben, während ich mich für etwas quasi entschuldigt habe. Also geben Sie Ruhe. Ich hab keinen Bock auf Mobbing. Finden Sie sich damit ab, dass Sie mich nicht verstehen und nie verstehen werden. Aber ich geb Ihnen einen Schlüssel: Ich sagte, wir hätten vor Ort einige großartige Pastoren, und derentwegen sei ich nicht ausgetreten. Denken Sie mal über die Hintergrundbedeutung einer solchen Aussage nach. Ich sagte nicht: Wir haben eine großartige Gemeinde, nicht wahr? Jetzt geben Sie Ruhe und ich auch. Das ist das Beste. Das ist sowieso Pille-Palle. In Berlin bereitet man sich auf Papst-Mobbing vor. Das ist Deutschland nördlich von Bayern. Einfach ätzend.  
Kathrin
05.08.2011
08:07 Uhr
     
Wenn ich Ihnen zu nahe getreten bin, Sophie, tut es mir Leid, ich kenne Sie nicht, ich habe einfach mein Gefühl beschrieben, und das ist nun mal so. Ihre Ergüsse wirken auf mich innerlich einsam, unterfordert, fast verzweifelt unerhört im wahrsten Sinne des Wortes. Auf alle Fälle ist mir das etwas zu hoch, denn irgendetwas ist eigenartig und auf alle Fälle für meinen Geschmack am Lebensmut-Thema sehr vorbei.

Ich lese hier jedenfalls seit Jahren sehr gern, aber bei Ihren Beiträgen zieht sich in mir oft alles zusammen.
Aber was soll's, was geht es mich an. Das "Überlesen" ist wohl auch für mich die weiseste Lösung - oder wie meine kleine chaterfahrene Nichte sagen würde: "Einfach auf igno stellen".

Luise, den gleichen Gedanken TGs Freund betreffend hatte ich auch.

Liebe Grüße
von Kathrin
,
 
Sophie
05.08.2011
01:13 Uhr
     
Liebe Luise, jetzt sagen Sie mir doch mal bitte, was Sie mit "Absichten" meinen. Was denn für Absichten? Ich verstehe das ebensowenig wie die Einlassungen von Kathrin. Vielleicht überschätzen Sie den Wert meiner Intelligenz, die in Einzelpunkten durchaus beachtlich sein kann. Aber sie reicht keineswegs aus, diesen Site zu verstehen. Wenn das ein Club ist, dann muss man den einfach umbenennen in Club Lebensmut, denn dann weiß jeder, dass es dort Clubregeln gibt wie in einem Golf- oder auch Tennisclub. Überhaupt finde ich, dass Sie Intelligenz überschätzen, wenn Sie einfach behaupten, ich wäre intelligent. Das ist Unsinn. Goethe war intelligent oder Michelangelo oder Leonardo oder auch Voltaire oder Schiller oder Sokrates oder usw. Wir leben in einer simplifizierten Zeit, der Zeit der versammelten und vergammelten Fachidioten und Geldjünger. Wenn Sie letzteres intelligent finden, dann genießen Sie es doch einfach. Der letzte Intelligente war Leo Szilard, der gegen die Atombombe kämpfte, nachdem er sie praktisch erfunden hatte, als er sah, was mit seiner Kernspaltung in Japan angestellt wurde. Das finden Sie jetzt auch intelligent, ja? Das ist lediglich belesen und noch etwas: Ich bewundere Leo Szilard. Ich interessiere mich fulminant für das Leben und Menschen, die sich dafür ebenfalls interessiert haben, und dadurch habe ich jeglichen Narzissmus verloren. Auch interessiere ich mich momentan nicht für Paradies oder solche Dinge, wenn andere das aber tun, lese ich das, weil ich auch noch dahinkommen könnte. Sonst nur für das Leben, die Geschichte der Welt. Und für den Creatore, wie ihne Michelangelo in den Vatikan gepappt hat. Deswegen wird er auch nie Frau für mich sein. Er klebt da mit seinem Bart und seiner Güte und auch seiner Ungüte mit uns zusammen, symbolisiert in der kleinen Eva, die dann groß wird und Adam, den er zögerlich loslässt, zusammen mit der Verurteilung zur Sünde im Leben, von der Jesus wohl befreien wollte, aber nicht ganz befreien kann, wil wir ein persönliches Bewusstsein haben. Absichten? Die haben Industrielle oder manchmal Medienleute (Beeinflussung). Ich bin mir keiner Absichten bewusst. Meine Hauptabsicht ist, dass meine Kinder gesund bleiben und sich wohl fühlen und dass mein Mann zufrieden ist. Lassen Sie sich von dem Belesenen nicht unterdrücken, bitte. Ich kann sieben Sprachen lesen. Das macht natürlich etwas aus. Das war teilweise übrigens harte Arbeit und nur möglich, weil mich Grammatik interessiert und Linguistik. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Ihr alle meint, damit nähme ich Euch tg weg oder hätte vielleicht die "Absicht", ihn für mich zu interessieren. Das ist Unsinn. tg interessiert sich für jeden Menschen, so kenne ich ihn, und das ist auch bewundernswert an ihm. Er konnte aus jedem Menschen etwas herausholen, und im Grunde ist es schade, dass er kein Gymnasiallehrer war. Er hätte richtig gute Abiturienten produziert, brillante Leute. Jetzt wollte ich heute morgen mal Frieden schließen, als ich mich selbst als "sperrig" anklagte. Und keiner checkts. Außer vielleicht Indrasun.  
Luise
04.08.2011
22:33 Uhr
     
@TG :der Freund, der so bildhaft guten Rat gegeben hat (was ein Glück) , hat er nicht mal Lust mitzuschreiben, Anstoss zu geben. Die Seite lebt doch von der Vielfalt der Gedanken, Interessen und auch Schreibfähigkeit.
Schöne Grüße an Ihn, herzlichst Luise
PS auch wenn TG diese Seite Lebensmut nennt, im Moment braucht sie Schreibmut.
 
Luise
04.08.2011
22:25 Uhr
     
Ihre Einträge Sophie, wenn sie sperrig sind , sind allemal willkommen. Ihre Gedankenanstösse auch, schöne Formulierungen sind inspirirend und machen Spass und bringen die Mitleser weiter. Nur Ihres ist immer eine Nuance zu scharf, zu aggressiv , zu arrogant um anregend zu sein, es nervt einfach und wirkt eher zerstörend.
Im Kontext von Lebensmut sind Ihre Beiträge niveaulos.Wenn Sie ein ernstes Interesse an Lebensmut hätten und daran das TGs Gedanken weitergetragen werden, würden Sie nicht so weit gehen, dazu sind sie zu intelligent. Ich befürchte ebenso wie Kathrin, dass sie andere Absichten verfolgen.
Versuchen Sie doch einfach mal interessant zu sein und schön sperrig ohne Beleidigungen, ohne Aggression.
 
Sophie
04.08.2011
21:46 Uhr
     
Sie bringen den Pastor nur in Konflikte, also lassen Sie alle das gemeinsame Mobbing meiner Person mit Ausdrücken wie "kalter Schauer" oder Scheißdreck wie "stalkerhaft" und die kumpelhafte Verbrüderei, die jedes Mal gleich primitiv wirkt. Ich habe mit ihm nichts zu tun, seit er pensioniert ist, aber lese ihn. Wir werden alle älter und freundlicher zueinander, und wenn man sich zufällig mal über den Weg läuft, lächelt man sich eher zu. Ich mache die sperrigen Dinge ohnehin meist mit mir selbst aus. Wie auch die Gedichte. Aus der Kirche bin ich übrigens nicht ausgetreten. Wir haben hier, wo ich lebe, durch die Bank sehr nette Pastoren. Mobbing auf einem Website hat dagegen nichts zu bedeuten. An ist das gesamte Internet-Chatting banal im Vergleich zu wirklichen Kontakten mit Menschen, die einem ins Gesicht schauen. Worte wirken dann oft anders. Das "Sperrige" war ihm übrigens an seinen Dienstagen immer lieb, denn er interessiert sich für die Ecken und Kanten von verschiedenen Menschen, von allen übrigens. Und er hat eine ganze Palette kennengelernt, von arm bis reich in jeder Hinsicht, von einfach bis schwierig. Dass Sie das nicht lesen, Berliner, kauft Ihnen keiner ab. Sie wollen nur provozieren. Ich hoffe nur, tg kennt Sie, die jedes Mal diese kanndienichtertragen-Leier spielen. Die fällt eigenartig auf, mir zumindest. Die wirkt automatenhaft, denn normale Menschen müssten merken, dass ich mich langfristig nicht provozieren lasse.  
rbbln
04.08.2011
19:19 Uhr
     
Kathrin, bin Ihrer Meinung. Beiträge von "Sperrigem u.ä." , z. B. von Sophie, stören mich nicht - ich überlese diese Beiträge einfach, sie dürfen nur nicht zu oft auftauchen, das wäre ätzend, die lesenswerten Beiträge müssen einfach überwiegen. Außerdem: sollten TGs Beiträge aufhören, so wäre m. E. die Seite gestorben - sie (die Seite) lebt mit ihm - durch ihn ...  
Sophie
04.08.2011
19:07 Uhr
     
@ Kathrin: Stalkerhaft? Versteh ich gar nicht. Möchte ich gern spezifiziert wissen. Wer fühlt sich da gestalkt? Was sollte mein Motiv sein? Wenn Sie so was reden, riskieren Sie allerdings eine Klage wegen Verleumdung. Stalking ist eine Kriminaltat.
Kaltes Grauen? Versteh ich auch nicht.
Überheblich? Nun ja, der Eindruck kann vielleicht entstanden sein. Ich trink jetzt erstmal 'ne Tasse Tee auf das. Kaltes Grausen, meine Güte.
 
Winfried Schley
04.08.2011
17:14 Uhr
E-Mail Homepage  
Urlaubszeit – Lesezeit:
„Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet“, sagt Jean Ziegler, der Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschrechtsrats, in seinem Buch „Der Hass auf den Westen.“ Es ist treffend, scharfsinnig, sorgfältig recherchiert, sprachlich gewandt und sicher geschrieben.

So stellt er fest, dass die heutige Landwirtschaft problemlos zwölf Milliarden Menschen, also die doppelte heutige Erdbevölkerung, ernähren könnte, wäre da nicht eine vollkommen verfehlte, egoistische Subventionspolitik der reichen Industrienationen, die Afrika mit billigem Obst, Gemüse und Geflügel aus Europa überschwemmt und damit den afrikanischen Bauern das Existenzminimum raubt. Hart ins Gericht geht er mit den internationalen Großbanken, vor allem ihrer Hedgefonds, die nur Deviseneinkünfte aus den Schuldentilgungen der armen Länder und den Agrarrohstoffmarkt im Blick haben. Sie streichen Riesenprofite mit um bis zu 110 Prozent gestiegenen Preisen auf die Grundnahrungsmittel Mais, Getreide und Reis ein. Sie verkaufen an Pensionskassen, institutionelle Anleger und Privatleute Zertifikate, die jährlich zwischen 30 und 35 Prozent an Reingewinn abwerfen, die für Jean Ziegler nichts anderes sind als eine mörderische Spekulation mit Termingeschäften, weit entfernt und vollkommen losgelöst von der mühseligen Erntearbeit der einheimischen Bauern vor Ort. Das ist für ihn moderner Sklavenhandel am Computer, aber wesentlich preiswerter, weil man die heutigen Sklaven nicht mehr woandershin verschiffen muss.

Von einer 50-Liter-Tankfüllung Biosprit kann ein Kind in Afrika oder Lateinamerika ein Jahr lang leben, jedoch nicht in Form von Bioethanol und Biodiesel, sondern in Form jener 358 Kilo Mais, die dafür verbrannt werden und daher als Grundnahrungsmittel fehlen.

Man muss Jean Zieglers Ansichten nicht durch die Bank weg teilen, aber eine wichtige Stimme im Weltgewissen ist er allemal. Näheres über ihn auf Wikipedia.
 
Kathrin
04.08.2011
14:18 Uhr
     
Naja, ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass sich irgendein Leser hier von allein Sperrigem abschrecken ließe, zumal das ja oft eher von besonderem Reiz wäre, jedenfalls für mich.
Es springt mich eher meist beim Lesen eine Überheblicheit bis hin zur Boshaftigkeit an, und hinter allem obendrein nach meinem Gefühl etwas Stalkerhaftes. Lebensmut erzeugt das bei mir jedenfalls nicht die Spur, eher kalte Schauer.
Und Zurückschrecken der Finger von der Tastatur.
 
Sophie
04.08.2011
13:40 Uhr
     
Mit dem Sperrigen, das tg hier auch ausdrücklich einläd, bin ich vielleicht gemeint. Das Leben ist sperrig, und ich setze mich sperrig und unkonventionell und meistens eigenständig damit auseinander. Aber alle, die ich vielleicht damit vertrieb, die ihre Gedichte, ihr Harmonisches möglicherweise blockiert sahen, weil es in dem Moment nicht passte, wollte ich nicht vertreiben. Es muss für beides Platz sein. Wenn im Leben für mein Sperriges kein Platz war, habe ich mich eher vertreiben lassen, denn ich habe ein Fluchtgen mit haufenweise Vorfahren von Vertriebenen, und ich kann von heute auf morgen irgendwo weggehen. Ich möchte daher ausdrücklich betonen, dass mein Sperriges nur ein Seitenbeitrag ist, der lediglich einige aufschreckt, weil er manchmal ungewöhnlich ist und unpassend erscheint. Aber stören oder zerstören soll er nicht. Ich habe keinen Grund, tg seinen Site zerstören oder verstören zu wollen oder seinen Impuls zu nehmen. Andererseits sollte der Protestantismus heute vielleicht dafür Sorge tragen, dass individuelle Strömungen willkommener sind. Man sollte nie vergessen, dass Luther auch ein Individuum war, der mit Mainstream-Denken keine andere Richtung gegründet hätte, sondern katholischer Mönch geblieben wäre.  
Kerzen für Kathedralen
04.08.2011
10:52 Uhr
     
Über die Jahre verteilt zeige ich meinen Kindern die großen Kathedralen. Dabei sind schon Rouen, Chartres, Reims und Notre-Dame de Paris sowie Salisbury, Canterbury, Ely, Westminster und die Bombenreste von Coventry, eindrucksvoll verbunden mit der modernen Kathedrale genau daneben. Und viel fehlt noch: York, Peterborough, Winchester, Amiens, Laon und viele kleinere. Zwischendurch halten wir an den kleineren Kathedralen und kleinen Landkirchen. Was niemand für möglich hält und weswegen jeder nach unseren Werten sucht, ist dieses Überraschende: Sie interessieren sich dafür. Die erste war Rouen. Auf der Suche nach einem Parkplatz in der Nähe für Papa, der nicht mehr sehr weit laufen kann, passierten wir sie südlich. "Oh!" hörte ich ein Staunen aus dem Fond. Und danach hatten wir das Glück, fast alle Bilder von Monet zu sehen, auch jene von der Westfassade der Kathedrale. Das Staunen hörte nie mehr auf. Die Figuren, die Fenster, die Maler, Chagalls Fenster in Reims, nachts in Frankreich die Beleuchtung, das große Taufbecken in Salisbury, in dem sich der Plafond spiegelt, alles. Die Einfahrt nach Paris von Westen an der Seine entlang, dann über eine Brücke und auf der anderen Seite zurück und dann erst zum Hotel, der Grand Palais, Quai d'Orsay, die Impressionisten, Leonardo in der National Gallery oder Courtauld Gallery, das kleine, feine Museum mit Juwelen von Pieter Breughel d.Ä. und Botticelli bis Matisse, die Mall, aber auch die kleinen französischen oder englischen Ortschaften mit uralten Häusern wie dem von Shakespeare oder dem seiner Frau in Stratford und dazwischen Natur, riesige Bäume in England, Felslandschaften im Meer in England und Frankreich: Europas Herz, Kultur und Wertbestand. Man muss seinen wachsenden Kindern das zeigen, damit sie wissen, was Europa ist. Was der wahnsinnige Mörder in Norwegen verkennt, ist die Tatsache, dass der Islam Europa mit einem intakten Wertebestand nicht schaden würde. Wenn aber der Wertebestand ausdünnt und nur noch aus Computerspielen, Lernen in der Schule und später Karriere und dazwischen Strandurlaub besteht, kann die Wahnidee entstehen, dass es nur noch Islam gibt, vor allem aufgrund seiner Präsenz in den Medien. In Wirklichkeit wird das Gute, das wir haben, zu wenig gelebt. Im roten Michelin bedeuten die Sterne, dass man einen Umweg dafür fahren sollte. Für Kathedralen sollte man auf jeden Fall jeden Umweg in Kauf nehmen und am besten sogar eine Übernachtung. Man muss gar nicht alles genau erklären. Der Gesamteindruck reicht aus. Und sie leben. Mancher Traugott-Schüler würde sagen warmgebetet. Ich würde auch noch sagen warmbewundert. Für die Tochter hielten wir immer viele Berufe für vorstellbar, für den Sohn keinen. Der Sohn, von seiner Geschichtslehrerin gut unterrichtet in Gotik und Romanik, der uns, immer wieder überraschend, in gotischen Kirchen erklärte, hier aber sei ein romanisches Element, sagte plötzlich, er könne sich sehr gut vorstellen, Architekt zu werden. Das haben die Kathedralen gemacht. Und Claude Monet.  
Ds
04.08.2011
10:17 Uhr
     
... aus Lebensmut erwächst (auch) Weitermachmut......
Schön, dass Dein Freund Dich richtig beraten hat, "bleib dran" würdest Du uns doch sagen...
Danke Delf
 
SB
03.08.2011
15:50 Uhr
     
Ich finde diese "Lebensmutseite" für mich sehr bereichernd und schaue auch oft hinein.
Viele Gedanken und Denkanstöße, die mich dann auch beschäftigen. Ich empfinde es wie die Webmasterin, TG gibt viele gute Texte, Gedanken, Denkanstöße und klare Worte für diese Seite, aber auch ganz viele Menschen, der unterschiedlichsten Art, geben durch ihren individuellen Beitrag eine Bereicherung für andere ab.
Ich wünsche uns allen eine gesegnete Sommerzeit !
 
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