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:: lebensmut.de ::
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S.D.
14.02.2004
07:24 Uhr
     
Korrektur: Renate Schmidt, SPD. Bin von der Rolle.  
webmaster
13.02.2004
21:42 Uhr
     
Zum Thema "Mitleid" (mit dem Kanzler??...) &equal; mit-leiden, z. B. beim Lesen der Geschichte des viel zu kurzen Lebens des kleinen Jakob in "Im Himmel warten Bäume auf dich", geschrieben von seinem Vater in einer Unmittelbarkeit, die erschüttert und unter die Haut geht, weil einen das Schicksal eines anderen zutiefst anrührt.
Hier wird einem bewußt, was wirklich wichtig ist im Leben. Carpe diem - solange es geht, und wenn man es versteht, und: "heute ist ein schöner Tag" (Jakob).
 
Dagmar
13.02.2004
21:04 Uhr
     
Liebe Sophie,
es ist warlich nicht leicht mit dem Tod. Ich wünsche Ihnen viel Kraft, auch um der Familie beizustehen.
 
Martin Z.
13.02.2004
07:54 Uhr
     
An S.D.: Wieso hat Frau Merkel denn "Gemeines an sich" und was soll damit gemeint sein?  
Traugott Giesen
12.02.2004
09:29 Uhr
     
Wer an mich glaubt, , wer mit mir , in meinem Sinne, mit mir im Gespräch, den Tag besteht- sagt Christus- der wird leben, auch wenn er unterwegs manchmal stirbt. Wir sind vom Tod ins Leben hindurchgeschritten- darum : Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden! Darum die Leerstellen im Leben überstehen, überbrücken, überdenken, die matte Zeit, wenn sie sein muß, halt nehmen, aber nicht dehnen. Und Freude pflanzen, gleich Müll rausbringen, gleich was verabreden, gleich mit einem das Schweigen brechen- leb jetzt-heute so ihr Seine Stimme hört, verstockt euer Herz nicht!  
S.D.
10.02.2004
07:05 Uhr
     
Die Kolumne ist traurig, aber wahr. Ich habe von einem Pharma-Manager in der Schweiz gelesen, der 20 Mio. Franken im Jahr verdient. Ich gönne dem das, frage mich aber a) was man damit macht, b) wie man mit so was leben kann, wenn andere arbeitslos sind oder hungern.
Der Kanzler tut mir leid. Ich habe ihn nicht mal gewählt, sondern Stoiber, was für eine Bayerin nicht ungewöhnlich ist, denn unser Landesvater ist gut. Doch ich habe Schröder bewundert, sein Rückgrat gegen Amerika und gegen die eigene Partei. Er macht notwendige Reformen, um Arbeitsplätze zu schaffen, um langfristig so die Kaufkraft wieder zu stärken. Wer gut liest, weiß, daß die andere große Partei das um einiges härter durchziehen würde. Jetzt verliert er seine Anhänger, und Frau Merkel, die ich nie wählen würde, weil sie etwas Gemeines an sich hat, verhöhnt ihn und sieht ihre Chance. Er hat uns aus dem völlig sinnlosen Krieg herausgehalten, macht, zusammen mit Fischer, eine solide Außenpolitik, aber wie sagt man?: "Dank hat eine kurze Halbwertszeit.". Ich achte den Kanzler, und jetzt tut er mir leid, tragische Figur wie Helmut Schmidt damals.
Die Predigt ist wunderbar im Fluß, ein Fluß gegen die Erstarrung. Ich liebe die Lazarus-Geschichte. Das "Trödeln" des Jesus ist herrlich, hat fast eine Komik.
 
Traugott Giesen
08.02.2004
07:36 Uhr
     
J. Was Du hier sagst, ist gebeichtet, bedauert, betrauert, ist gehört, verstanden, angenommen- Jetzt widme Dich Lebendigem, das erstarrt ist, dass es aufblühe und seine Freude zeigt. Die uns starben, sind im Hause des Herrn. Sie brauchen unser Lieben nicht meh, sie sind nahtlos in der Liebe . Steh auf, geh ran. Und Auch Du, der Du nicht weißt, ob Du noch leben sollst. Es ist so viel , was genau von Dir, nur von Dir getan werden kann und muß. Wie könntest Du Deinen Lebensdienst quittieren, Du, ich, wir sind doch erst Anfänger der Liebe. Grüße TG  
jennifer
07.02.2004
15:49 Uhr
     
hallo. vor einem monat ist eine sehr gute freundinn von mir gestorben. ich war nicht auf ihrer beerdigung weil ich totale angst hatte. nun fühle ich mich total schuldig und würde nur noch einmal gerne mit ihr reden und ihr sagen wie gern ich sie doch gehabt hatte. ich bin so traurig,,,kann nachts nicht schlafen denke immer an sie.
gruß jennifer
 
Martin
07.02.2004
05:28 Uhr
     
Denn so spricht der Herr, der Heilige Israels:
Nur in Ruhe und Umkehr liegt eure Rettung,
Nur Stille und Ruhe verleihen euch Kraft.
Jesaja 30, 15
 
Gregor
06.02.2004
16:22 Uhr
     
Seit dem Tod meiner Oma vor 5 Jahren bin ich immer depressiver geworden und denke immer öfter an den Tod. Ich frage mich so oft, was das Leben überhaupt für einen Sinn hat. Jedesmal wenn ich alleine bin, denke ich daran mein Leben zu beenden. Anfangs dachte ich noch das es normal wäre über Selbstmord nachzudenken. Aber langsam werden meine Gedanken immer intensiver und ich habe Angst, wenn noch irgendetwas schreckliches passiert, dass ich dann keine Kraft mehr zum weiterleben habe. Ich habe sogar schon die Angst vor dem Tod verloren. Mein eigenes Leben bedeutet mir irgendwie gar nichts. Mir ist es nur wichtig, dass es anderen gut geht. Es ist so viel schreckliches passiert. Erst der Selbstmord meiner Oma. Dann wollte mein Vater sich erhängen, als meine Mutter die Scheidung eingereicht hat. Er hat's nur nicht gemacht, weil ich ihn dabei erwischt habe und auf ihn eingeredet hab'. Was soll ich nur tun? Ich sehe zu viel Leid in meinem Leben und komme nicht dagegen an!  
S.D.
06.02.2004
07:17 Uhr
     
Liebe Heike! Mit Seelsorge kann ich nicht dienen, aber sicher irgendeine Kirche. Versuchen Sie mal Michael Lukas Moeller, seine Bücher. War Deutschlands bester Paartherapeut, leider letztes Jahr gestorben. Gucken Sie im Internet, ob es noch Seminare nach seiner Methode gibt. Alles Gute, Gruß, Sophie  
Heike
05.02.2004
07:26 Uhr
     
Mir gehts zur Zt. nicht gut. Suche Partnerseelsorge in meiner Nähe. Kann mir jemand einen Tip geben? Meine Gefühlsausbrüche, bzw Beben rütteln und schütteln mich. Was will mir diese Wut zeigen ???  
S.D.
03.02.2004
17:04 Uhr
     
Die Musik auch, ja. Aber sie muß mir nicht laut sein. Seit zwei bis drei Jahren fühle ich sie mehr, als daß ich sie höre. Eine Art Hörfühlen. Macht sie ein Gefühlsbeben? Manchmal. Sie macht auch Tränen. Ich glaube, daß ich sie mehr fühle, weil ich älter werder. Das ist das Schöne am Älterwerden. Manchmal wünsche ich mir, daß der Komponist das Fühlen der Musikempfindenden im Himmel spürt.

Liebe Kim! 41 ist ganz schön happig. Gut, daß sie wieder gesund sind.
 
Kim
03.02.2004
16:30 Uhr
     
ein kleines:hallo an Sie alle!!!Ja,ich lebe auch noch,meine kinder waren so krank letzte Woche,der grosse ging haarscharf an einer Lungenentzuendung vorbei!Ich bin so froh,dass sie seit gestern wieder in die Schule koennen.Letzte Woche jeden Tag 41 Grad Fieber.Der Arzt hatte sich schon ueberlegt,sie in ein Krankenhaus einzuweisen.Ich bin sehr dankbar,dass doch alles so glimpflich abgelaufen ist!!!Lieben Gruss,Kim  
do
03.02.2004
08:19 Uhr
     
Ein kurzer Nachtrag:
Zu jedem nur dem/der Bebenden selbst fühlbaren "Gefühlsbeben" gibt es, denke ich, eine persönliche, also subjektive Richterskala, die allerdings keineswegs wissenschaftlich ist wie die bei Erdbeben zur Definition der Stärke des Bebens angewendete. do
 
do
02.02.2004
15:31 Uhr
     
Bibelwissen kann ich an dieser Stelle nicht einbringen, das sei anderen überlassen ...
"Gefühlsbeben" - zunächst dachte ich an eins der ersten Bilder im Luther-Film, als der Blitz zuschlägt. Dann Saulus-Paulus.
Auch der Blick auf einen Regenbogen oder einen besonders rosigen Sonnenaufgang lassen meine Gefühle erbeben. Der letzte Regenbogen, der das bei mir hervorrief, zeigte sich in der City einer Großstadt, als ich den Kinosaal verließ, in dem ich den Luther-Film gesehen hatte und daher schon sehr bewegt war.
Ist das Beben umso kräftiger und schüttelnder je nach der Form, in der ich mich gerade befinde?
Nach vorläufiger Genesung von Krankheit den Eindruck zu haben, einen zweiten Geburtstag feiern zu dürfen - ja, auch da bebten meine Gefühle mich ganz schön durcheinander und lassen mich seitdem bewußter leben ... Wenn mir diese augenscheinliche Gesundheit allerdings von anderen dann geneidet oder gar vorgeworfen wird, muss ich gegen zornige Wirbel in mir ankämpfen und kann mich nur wieder umpolen und umformulieren in Dankbarkeit ...
Was bei mir jedoch auch schmerzende emotionale Beben provoziert, sind schroffe Abweisungen, in denen ich mich ungerecht oder als Blitzableiter behandelt fühle und mich nicht dagegen wehren kann oder mag ...
Viele Wünsche für gute Beben - do
 
Dagmar
02.02.2004
12:16 Uhr
     
Für mich sind "Gefühlsbeben" positive wie negative Begegungen im Leben die ein solches auslösen z. B. der erste Kuß, eine Prüfung zu schaffen, eine geliebtes Wesen zu verlieren. Auf jeden Fall verändern sie das Leben.
Anders als bei Erdbeben denke ich, können "Gefühlsbeben" auch positiver Art sein.
 
corinna
02.02.2004
10:34 Uhr
E-Mail    
Ich finde ein Gefühlsbeben ist vielleicht so, als ob man schöne Musik hört und sie immer lauter stellt, dann wird es zu viel. Das Gefühl überwältigt einen und man kann es schwer aushalten. Die Gedanken wirbeln dann im Kopf, wie die Lottokugeln im Lottotopf und erst wenn der Gedankenwirbel vorbei ist, ist auch das Gefühlsbeben vorbei und man kann sich von diesem Sturm im Kopf erholen.Klingt etwas verrückt, aber so empfinde ich es. Viele Grüße, corinna  
S.D.
01.02.2004
16:56 Uhr
     
Ein Gefühlsbeben stelle ich mir vor wie ein Seebeben. Man wird von einem Schiff geschleudert, und ein Walfisch verschlingt einen. In dem Walfisch, wenn da Gebet ist, ist da Gott, und der Walfisch speit einen an Land. dann ist man anders. Oder war Jona dann noch der Gleiche? So ist Jona eine Geschichte, die täglich und jedem geschehen kann.Und Jona ist eine Geschichte von einem Gefühlsbeben, finde ich zumindest.  
Traugott Giesen
01.02.2004
16:33 Uhr
     
Habe das Wort "Gefühlsbeben" neu gelernt - kann einer was damit machen- daß man in ein neues Muster geschüttelt wird, mit erhöhtem Merken jetzt lebt, etwa?TG  
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